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Displaylink ist nichts für das Macbook Pro

Es gibt zudem auch ein USB-C-Hub von Plugable, der an älteren Macbooks mit USB-C funktioniert, aber nicht mit dem neuen Macbook Pro. Auch ein USB-C-Displayadapter funktioniert nicht richtig am neuen Macbook Pro. Es handelt sich um einen USB-C-HDMI-Adapter. Technisch ist das ein USB-C-Kabel, das Displayport im Alternate Mode vom Grafikchip abgreift und die Signale in HDMI wandelt. HDMI im Alternate Mode beherrscht der USB-C-HDMI-Adapter nicht, auch wenn der Name des Adapter das suggeriert. HDMI over USB Typ C ist als Standard noch zu neu. Apples Macbook Pro haben also eigentlich nicht mit etwas Neuem zu arbeiten.

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Allgemeinem Ärger gibt es zudem mit Displaylink. Und hierbei spielt sowohl das Betriebssystem als auch USB Typ C eine Rolle. Die Veröffentlichung von MacOS 10.12 alias Sierra hat für massive Schwierigkeiten beim Zubehör gesorgt. Betroffen sind Displaylink-Produkte, bei denen die Probleme teilweise sehr schwerwiegend sind.

Allerdings haben Displaylink-Probleme bei Apple Tradition. Sie wurden jeweils jährlich mit OS X 10.9, 10.10, 10.11 und jetzt auch MacOS 10.12 eingeführt. Mit entsprechenden Folge-Releases des Betriebssystems hat Apple dann teilweise Fehler behoben. Displaylink-Nutzer sind es gewohnt, dass mit jedem Update etwas kaputt geht und kennen die jeweiligen Workarounds. Dazu gehört das Vermeiden aktueller Betriebssysteme und Abstürze der Betriebssystemkomponenten.

Sierra und Displaylink vertragen sich nicht

Sierra ist allerdings noch so unreif, dass von der Nutzung von Displaylink-Hardware grundsätzlich abgeraten werden kann. Am besten sollte MacOS 10.12.2 installiert werden, mit der Apple einige Fehler im Betriebssystem behoben hat. Doch diese Version ist noch nicht freigegeben worden. Gerade wer ein neues Macbook Pro hat, kann allerdings keine ältere Betriebssystem-Version nutzen. Allerdings haben die neuen Touch-Bar-Macbooks mehr Alternate-Mode-Displayanschlüsse, was die Notwendigkeit eines Docks minimiert

Zudem gibt es auch hier inkonsistentes Verhalten. Das USB-C-Triple-Display-Dock funktioniert beispielsweise mit dem Macbook mit 12-Zoll-Display, nicht aber mit dem neuen Macbook Pro. Kommentaren von Pluggable zufolge gibt es anscheinend Schwierigkeiten mit der Firmware für USB Power Delivery und Apples Notebooks bieten keine einheitliche Power-Deliver-Implementierung. Zudem rät Pluggable vom Einsatz von MacOS 10.12 alias Sierra bei diesem Produkt ebenfalls ab. Die Kombination aus Displayport-Alternate-Mode und Doppel-Displaylink via USB-C ist derzeit keine gute Idee.

 Thunderbolt 3 und USB Typ C: Kompatibilitätsprobleme beim neuen Macbook Pro
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Tobsen 06. Nov 2016

Bei Firewire saßen die ganzen Videokamerahersteller mit im Boot. Sony hatte sogar einen...

hle.ogr 05. Nov 2016

Ehrlich gesagt, für mich ist das Betriebssystem nicht so entscheidend. Meine benötigte...

Pete Sabacker 05. Nov 2016

Die Unix-Befehle kenne ich, die der PowerShell nicht. Teilweise deckungsgleich, aber eben...

Thaodan 05. Nov 2016

Ich denke das läuft dann zum Beispiel wie bei logitech. Die schreiben dann auf der...

Kondratieff 05. Nov 2016

Das Problem ist, dass Apple beim neuen MBP 2016 dem Nutzer keine Wahl mehr lässt - er...


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