Thunderbolt 3: In Sapphires eGPU-Gehäuse passt eine Geforce RTX 2070

Sapphire bringt ein neues Thunderbolt-3-Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) für externe Grafikkarten (eGPUs) auf den Markt. Die Gearbox kann sowohl AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten nutzen und erweitert damit einen daran angeschlossenen Laptop um die verbaute Desktop-Grafiklösung. Das Energiebudget für Grafikkarten gibt der Hersteller mit 300 Watt an. Damit kann AMDs momentan schnellste Verbraucher-Grafikkarte Vega 64 nicht darin genutzt werden. Eine Vega 56 muss ausreichen.
Sapphire gibt zudem an, dass maximal eine Nvidia Geforce GTX 1070 Ti darin Platz findet. Allerdings passen generell Karten mit einer Baulänge von 26,6 Zentimetern hinein, was zwar eine RTX 2080, aber nicht die GTX 1080 ausschließt. Eine RTX 2070 könnte ebenfalls verbaut werden. Gleichzeitig lädt die eGPU-Box Notebooks mit bis zu 60 Watt Leistung auf. Das integrierte Netzteil ist mit 500 Watt angegeben.
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Anschlüsse für Peripherie und Ethernet
An der Box sind zudem ein RJ45-Port für Gigabit Ethernet und zwei USB-3.0-Buchsen angebracht. Die Grafikkarte selbst wird über 16 PCIe-3.0-Lanes angesteuert. Ein Leistungsverlust ist also nur durch die Latenz anzunehmen, die durch ein längeres Thunderbolt-3-Kabel hervorgerufen wird. Das hat Golem.de beispielsweise im Test der Sonnet EGFX Box 650 festgestellt. Es sollte auch beachtet werden, dass einige Notebooks externe GPUs nicht unterstützen.
Das Sapphire-Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) wird für etwa 300 Euro angeboten. Allerdings muss eine Grafikkarte dazugekauft werden, was die Lösung recht teuer macht. Jedoch kann eine eGPU-Box wie diese auch andere PCIe-Karten beinhalten - etwa Capture-Karten oder NVMe-SSDs. Für etwa 500 Euro gibt es die GPU-Box von Sapphire mit vorinstallierter RX 580 von AMD.




