Thrive Holdings: OpenAI erhält Beteiligung an Private-Equity-Unternehmen
OpenAI hat eine Beteiligung an der Private-Equity-Gesellschaft Thrive Holdings erworben. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag mitteilt(öffnet im neuen Fenster) , wolle man Unternehmen, die zu Thrive Holdings gehören, Mitarbeiter, KI-Modelle, Produkte und Dienstleistungen bereitstellen.
Die Financial Times führt aus(öffnet im neuen Fenster) , dass es sich bei Thrive Holdings um ein von Thrive Capital gegründetes Unternehmen handelt. Thrive Capital ist einer der größten Geldgeber von OpenAI und investierte Ende 2024 mehr als eine Milliarde US-Dollar in das KI-Unternehmen.
KI für IT- und Buchhaltungsdienstleistungen
Weiter heißt es, dass OpenAI mit der Beteiligung sein Geschäft mit Business-Kunden ausbauen möchte. Im Blogbeitrag schreibt das Unternehmen, man möchte sich auf die beiden wichtigsten Sektoren von Thrive Holdings konzentrieren, welche sich mit IT- und Buchhaltungsdienstleistungen befassen.
In diesen "volumenstarken, regelbasierten und workflowintensiven Prozessen kann die Plattform von OpenAI unmittelbare Vorteile bieten" , so das Unternehmen. Mithilfe von KI wolle man dazu beitragen, die "Geschwindigkeit, Genauigkeit und Kosteneffizienz zu steigern und gleichzeitig die Servicequalität zu verbessern" .
OpenAI musste kein Geld für die Beteiligung ausgeben
Von einer anonymen Quelle will die Financial Times erfahren haben, dass OpenAI kein Geld für die Beteiligung ausgegeben hat, sondern diese von Thrive Holdings im Gegenzug für den Zugang zu den KI-Produkten des Unternehmens erhielt. Außerdem soll OpenAI aus den zukünftigen Erträgen von Thrive Holdings eine Vergütung erhalten.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält OpenAI zudem Zugriff auf die Unternehmensdaten von Thrive Holdings und die Erlaubnis, diese für das Training von KI-Modellen zu verwenden. Der CEO von Thrive Holdings ist Joshua Kushner, der jüngere Bruder des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump.
OpenAI steht zunehmend in der Kritik, da die Ausgabenverpflichtungen die Einnahmen weit überschreiten. CEO Sam Altman entgegnete Kritikern jedoch, dass es nur wenig Möglichkeiten gäbe, woran sein Unternehmen scheitern könnte .
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