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Three: Vodafone Group will Fusion mit chinesischer CK Hutchison

Vodafone hat bestätigt, über ein Zusammengehen mit Three in Großbritannien zu verhandeln. Die Vodafone Group und CK Hutchison wären damit Marktführer.
/ Achim Sawall
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Gemeinsame Pressekonferenz von Xiaomi und CK Hutchison im Mai 2018 in Hongkong (Bild: ANTHONY WALLACE/AFP via Getty Images)
Gemeinsame Pressekonferenz von Xiaomi und CK Hutchison im Mai 2018 in Hongkong Bild: ANTHONY WALLACE/AFP via Getty Images

Die Vodafone Group führt Gespräche mit CK Hutchison, dem chinesischen Betreiber der Mobilfunkgruppe Three, um ihre Netze in Großbritannien zusammenzulegen. Das gab Vodafone am 3. Oktober 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Damit würde der größte Mobilfunkbetreiber des Landes entstehen.

Vodafone will 51 Prozent an einem gemeinsamen Unternehmen halten und CK Hutchison 49 Prozent. Vodafone UK und Three UK sind derzeit die dritt- und viertgrößten Mobilfunkbetreiber in Großbritannien. Es sollen keine Zahlungen stattfinden.

"Die Fusion mit Three UK würde den notwendigen Marktumfang bieten, um die Einführung von 5G zu beschleunigen und den Breitbandzugang im ländlichen Raum zu verbessern" , erklärte Vodafone. Dem Unternehmen zufolge gibt es keine Garantie, dass eine endgültige Einigung erzielt wird. Es wurde auch kein vorläufiger Zeitplan für einen Abschluss der Verhandlungen bekannt gegeben. Laut Angaben der Branchenorganisation GSMA Intelligence für das zweite Quartal 2022 haben die Netzbetreiber zusammen 25,8 Millionen Kunden.

Vodafone in Spanien und Portugal

Der Vorstandsvorsitzende von Vodafone, Nick Read, kündigte im Frühjahr an , das Landesgeschäft in wettbewerbsintensiven Märkten wie Spanien, Italien, Großbritannien und Portugal zu konsolidieren. Am 30. September gab das Unternehmen eine Vereinbarung zum Kauf des portugiesischen Telekommunikationsbetreibers Nowo vom spanischen Betreiber Masmovil bekannt.

Vodafone verlor in den vergangenen fünf Jahren mehr als ein Drittel seines Börsenwerts. Europas größter aktivistischer Investor, Cevian Capital, setzt Vodafone seit mehreren Monaten unter Druck, Netze in Märkten, die weniger profitabel sind und unter großem Konkurrenzdruck stehen, zu veräußern oder mit Konkurrenten zusammenzulegen.

Vodafone ist weltweit aktiv und führend in acht englischsprachigen afrikanischen Ländern, darunter Südafrika, Kenia, Ghana, Libyen und Kamerun. Im Mittleren Osten ist Vodafone in Bahrain, Irak, Jordanien, Kuwait, Oman, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv.


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