Bandbreite und Kapazität schlagen durch

Eine typische Desktop-Anwendung, die maximal 64 Threads nutzt, ist 7-Zip. Das Packprogramm nimmt allerdings acht RAM-Kanäle dankend an, weshalb der Threadripper Pro 3995WX im integrierten Benchmark signifikant höhere MIPS-Werte bei der Kompression erreicht als der Threadripper 3990X. Beim realen Packen schrumpft der Vorsprung, da hier der Multithreading-Anteil je nach Input schwankt.

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Der Threadripper 3990X schnitt sehr gut beim Rendering ab, teilweise auch beim Compiling und Video-Encoding. In diesen Disziplinen steht auch der Threadripper Pro 3995WX exzellent da, zumindest beim Rendering (u.a. Blender, Corona, V-Ray) zieht die CPU aber keine Vorteile aus dem doppelt so breiten Speicherinterface. Im Gegenteil: Es benötigt mehr Energie, die den CPU-Kernen fehlt und diese langsamer takten lässt.

Wenden wir uns dem wissenschaftlichen Bereich zu, so gibt es Software, die üblicherweise im Workstation-Segment verortet ist und die wir per SpecWPC testen: Dazu zählen Anwendungen aus der Biophysik, der Energieindustrie oder der Produktentwicklung - beispielsweise die numerische Strömungsmechanik (CFD), die Funktionsanalysis (Convolution) und die Simulation von molekulardynamischen Prozessen (NAMD).

Die Bandbreite hilft selten - aber dann richtig

Bei diesen Workloads brilliert der Threadripper Pro 3995WX, zumindest wenn der Workload mit 128 Threads und zwei Processor Groups umgehen kann. Eine Software, die extrem gut mit dem Interface und 128 GByte RAM skaliert, ist das Berechnen der Kreiszahl Pi (y-Cruncher) auf mehrere Milliarden Nachkommastellen lokal im Arbeitsspeicher (In-Memory-Computing). Einzig die Simulation von Neuronen und Synapsen (Digicortex) bewältigt der Chip noch besser, was an der Bandbreite liegt.

  • Lenovo P620, Asus Zenith II Extreme, Asus Crosshair VIII Hero WiFi, DDR4-3200-CL14/CL22, Quadro RTX 6000, Win10 20H2 (Bild: Golem.de)
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Bisher verkaufte AMD die Threadripper Pro nicht an Endkunden, sondern nur an OEM-Partner wie Lenovo für die P620-Workstation. Die CPUs laufen zudem nicht in bisherigen TRX40-Platinen, sondern erfordern aufgrund der acht Speicherkanäle ein WRX80-Board. Die Threadripper Pro und erste Bretter wie Asus' Pro WS WRX80 Sage SE sollen in den nächsten Tagen allerdings auch in den regulären Handel kommen.

AMD Ryzen Threadripper Pro 3995WX, Prozessor (boxed)

Fazit

Die Threadripper Pro schließen die Lücke zwischen den regulären Threadripper für Desktops und den Epyc für Server: Sie haben acht statt vier Speicherkanäle, 128 PCIe-Gen4-Lanes statt 64 und adressieren bis zu 2 TByte RAM statt 512 GByte. Hinsichtlich der Performance ist der Threadripper Pro 3995WX mit dem Threadripper 3990X meist gleichauf - wird Speicherbandbreite benötigt, liegt er deutlich vorne.

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 Threadripper Pro 3995WX im Test: Der Oktopus unter den Prozessoren
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zonk 12. Mär 2021

Ganz schön asoziale Umweltsau, dein Freund!

Arsenal 10. Mär 2021

Warum ist jemand in einem Forum der nicht lesen kann?

nohoschi 10. Mär 2021

Die Workstation empfiehlt sich ja geradezu dafür. Was soll man da darauf machen, Word...

Dystopinator 09. Mär 2021

*Aroma*-poren?



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