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Verfügbarkeit und Fazit

AMD verkauft den Threadripper 3970X offiziell für 2.160 Euro und den Threadripper 3960X für 1.510 Euro. Die Verfügbarkeit der Prozessoren soll in den nächsten Wochen gegeben sein, angesichts der schlechten Liefersituation beim Ryzen 3950X und Ryzen 3900X sind wir diesbezüglich jedoch etwas skeptisch. Hauptplatinen wie das Asus Zenith II Extreme und das MSI Creator TRX40 kosten rund 750 Euro, was deutlich teurer ist als die (schlechter ausgestatteten) Vorgänger. Günstigere Platinen starten bei unter 500 Euro.

Fazit

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Schon der 16-kernige Ryzen 9 3950X (Test) ist mit Intels 18-kernigem Core i9-10980XE (Test) nahezu gleichauf, die beiden Threadripper v3 sind daher mal eben eine eigene Liga: Der 24-kernige Threadripper 3960X ist unterm Strich fast 30 Prozent flotter, der 32-kernige Threadripper 3970X gleich 45 Prozent - denn in einigen Fällen rendert er doppelt so schnell wie der 10980XE.

Die 7-nm-Technik kombiniert mit der Zen-2-Architektur und dem Chiplet-Design macht die Threadripper v3 nicht nur äußerst flott, sondern auch kompatibler: Hatte der Scheduler unter Windows 10 beim Threadripper 2990WX und Threadripper 2970WX noch so seine Probleme, fällt dieses Ärgernis bei den neuen Prozessoren weg. Nutzer müssen daher nicht mehr befürchten, dass ein Ryzen 3950X trotz weniger Kerne eine höhere Leistung abliefert als ein Threadripper.

Neben der reinen Performance gefällt uns die TRX40-Plattform: Die setzt zwar auf den Sockel TR4+ und ist inkompatibel zu den älteren Threadrippern, wurde aber deutlich verbessert. Alle 72 Lanes arbeiten mit Gen4-Geschwindigkeit und die Anbindung zum Chipsatz hat die vierfache Bandbreite. Damit eignet sich die Plattform gut als Basis für viele Grafikkarten und NVMe-SSDs, zumal auch moderne mit PCIe Gen4 nicht ausgebremst werden. Intels X299-Systeme haben die gleiche Lane-Anzahl, aber die halbe Datenrate und meisten Bahnen sind über den schmalen x4-Link des Chipsatzes angebunden.

Wer sich also einen neuen HEDT-Rechner (Highend Desktop) zulegen möchte, für den führt kaum ein Weg an AMDs Threadripper v3 vorbei: Die Chips sind extrem schnell, dennoch effizient und können mit viel Speicher- sowie Storage-Kapazität verbunden werden. Die Plattform an sich ist dank PCIe Gen4 und nativem USB 3.2 Gen2 modern, auch 10-Gigabit-Ethernet und ax-WLAN alias Wi-Fi 6 gehören zur Ausstattung.

Und als wäre das nicht schon genug: Im Januar 2020 folgt der Threadripper 3990X, der erste HEDT-Prozessor mit 64 Kernen. Das ist mehr, als Intels beste Server-CPU derzeit aufweist und mehr, als für nächstes Jahr mit Cooper Lake und Ice Lake geplant ist.

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 Intels i9 ist chancenlos
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FreiGeistler 03. Dez 2019

Windows Hintergrundprozesse. Windows 8/10 hat eine Flut von über 100 zusätzlichwn gebracht.

ms (Golem.de) 28. Nov 2019

Wenn es unter Dauerlast mehr als 95W beim 9900K sind, dann liegt es am Mainboard und...

Copper 28. Nov 2019

Zudem sind Intels CPU-Designs auch relativ stark mit dem Fertigungsprozess verbandelt...

Copper 28. Nov 2019

Der Ringbus hat tatsächlich prinzipbedingt etwas geringere Latenzen als AMDs IF, der das...

Copper 28. Nov 2019

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