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Threadripper 2950X: AMDs 16-Kerner ist für 900 Euro lieferbar

Wer viel Leistung in der Workstation möchte, der sollte sich den Threadripper 2950X anschauen: Der Zen-Chip hat 16 Cores mit bis zu 4,4 GHz und stellt für unter 1.000 Euro ein gutes Angebot dar.

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Ein Threadripper samt Sockel-Schraubendreher
Ein Threadripper samt Sockel-Schraubendreher (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD hatte die Verfügbarkeit des Threadripper 2950X für Anfang September 2018 angekündigt, bei den ersten Händlern wird der Prozessor daher auch für rund 920 Euro als lieferbar gelistet. Im Test des Threadripper 2950X fanden wir die 16-Kern-CPU überzeugender als den Threadripper 2990WX mit doppelt so vielen Cores, da diese in einigen Anwendungen aufgrund des internen Aufbaus des Chips für Probleme sorgen können.

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Der Threadripper 2950X besteht aus zwei Octacore-Dies, faktisch handelt es sich um einen doppelten Pinnacle Ridge wie den Ryzen 7 2700X (Test). Die beiden Chips kommunizieren per Fabric auf einem Package, weshalb der Threadripper eben 16 Kerne und vier DDR4-Speicherkanäle aufweist. Bisherige X399-Platinen mit Sockel TR4 sind nach einem UEFI-Update mit dem Prozessor kompatibel, es muss aber per USB-Stick oder mit einem Threadripper der ersten Generation erfolgen.

Verglichen mit dem Threadripper 1950X vom vergangenen Jahr ist der neue Threadripper 2950X dank etwas mehr Takt, besseren Turbos und leicht optimierten Designs ein bisschen schneller. Der Zuwachs fällt mit fünf Prozent in Anwendungen und mit knapp zehn Prozent in Spielen allerdings recht gering aus, zumal auch die Leistungsaufnahme leicht ansteigt. Intels Core i9-7980XE mit 18 Kernen für fast 2.000 Euro ist in Anwendungen rund 20 Prozent flotter als der Threadripper 2950X, ohne Ausreißer wie 7-Zip und Luxmark sind es gerade einmal elf Prozent.

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  • Auf dem 2990WX sind alle vier Dies aktiv. (Bild: AMD)
  • Der 2950X nutzt nur zwei Chips. (Bild: AMD)
  • Die Threadripper v2 setzen auf Zen+ als Architektur. (Bild: AMD)
  • 12LP erlaubt leicht höhere Taktraten. (Bild: AMD)
  • Beim Boost v2 sind die Frequenzen nicht mehr an die Core-Auslastung gekoppelt. (Bild: AMD)
  • Eine gute Kühlung ist für hohen Takt wichtig. (Bild: AMD)
  • Der Hersteller binnt die Dies für 4,4 GHz. (Bild: AMD)
  • Blender lastet den 2990WX voll aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Adobe Premiere kann mit 32 Kernen wenig anfangen. (Screenshot: Golem.de)
  • Adobe Lightroom läuft am Anschlag, das Quadchannel-Interface bremst aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Für eine bessere Leistung sind bei den Threadrippern die Die-Anzahl und die Channel-Priorisierung justierbar. (Bild: AMD)
  • Im Game Mode wird der 2990WX mit 8C oder 16C betrieben. (Bild: AMD)
  • Der Local-Mode nutzt erst die Kanäle des ersten Die. (Bild: AMD)
  • Im Distributed-Mode werden gleich alle vier Channel angesprochen. (Bild: AMD)
  • PBO übertaktet den Chip automatisch. (Bild: AMD)
  • Die Garantie verfällt durch Overdrive. (Bild: AMD)
  • Weil der Takt steigt, erhöht sich die Leistung etwas. (Bild: AMD)
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Der ältere Threadripper 1950X wird derzeit für rund 760 Euro abverkauft und macht abseits der kaum geringeren Rechengeschwindigkeit nichts anders als sein aktueller Nachfolger. Wir würden dennoch den Threadripper 2950X vorziehen.

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KerneBasistakt / BoostL3-CacheSpeicherTDPLaunch-Preis
Threadripper 2990WX32 + SMT3,0 GHz / 4,2 GHz64 MByteDDR4-2933 (SR)250 Watt1800 USD
Threadripper 2970WX24 + SMT3,0 GHz / 4,2 GHz64 MByteDDR4-2933 (SR)250 Watt1300 USD
Threadripper 2950X16 + SMT3,5 GHz / 4,4 GHz32 MByteDDR4-2933 (SR)180 Watt900 USD
Threadripper 2920X12 + SMT3,5 GHz / 4,3 GHz32 MByteDDR4-2933 (SR)180 Watt650 USD
Spezifikationen von AMDs Threadripper 2000 (Colfax)


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ms (Golem.de) 04. Sep 2018

Gestern stand da noch "bestellt", wäre also wie gesagt vorsichtig. Lieferbar für 600 Euro...

chithanh 03. Sep 2018

Die erste AMD-Grafikeinheit mit einer CPU auf dem selben Die war der Xbox 360 Xenon/Xenos...


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