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Ryzen Threadripper 1950X
Ryzen Threadripper 1950X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

AMD verkauft den Ryzen Threadripper 1950X für 1.040 Euro und den Ryzen Threadripper 1920X für 830 Euro. Beide Prozessoren werden ohne Kühler ausgeliefert, mit in der Verpackung liegt aber ein Rentention Kit für einige Asetek-basierte AiO-Wasserkühlungen. Zum Vergleich: Intels Core i9-7900X kostet 1.050 Euro, der Core i7-7820X ist für 600 Euro erhältlich.

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  • AMD liefert alle Threadripper in einer Box. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit einem Dreh wird die CPU herausgeholt. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das Auge Saurons äh AMDs. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Bitte an der Lasche ziehen! (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Threadripper 1950X und 1920X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD verlötet vier Dies, aber nur zwei aktive. (Foto: Roman 'der8auer' Hartung)
  • Zusammen liefern sie 64 PCIe-Gen3-Lanes und vier DDR4-Kanäle. (Bild: AMD)
  • Die Threadripper werden mit dem X399-Chipsatz kombiniert. (Bild: AMD)
  • AMD binnt die Chips für hohe Taktraten. (Bild: AMD)
  • Mit 4.096 Kontakten ist der Sockel TR4 riesig. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Für die CPU-Montage müssen drei Schrauben geöffnet werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Anschließend wird der Threadripper samt Rahmen eingeschoben. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Chip rastet unten ein. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Erst den Rahmen arretieren ... (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und dann den Deckel festschrauben (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen Threadripper 1950X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lieferumfang von Threadripper (Bild: AMD)
  • Mit dem Retention Kit können AiO-WaKüs installiert werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir verwenden Asus' ROG Zenith Extreme. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zugunsten der Spieleleistung können weniger Threads und niedrigere Latenzen genutzt werden. (Bild: AMD)
  • Der Creator- und der Game-Mode kombinieren je eine Option. (Bild: AMD)
  • Im Distributed-Mode werden alle Kanäle parallel angesprochen. (Bild: AMD)
  • Im Local-Mode nutzt die CPU erst die nahen Channels, was die Latenz verringert. (Bild: AMD)
Bitte an der Lasche ziehen! (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Fazit

Das hat es seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gegeben: Der schnellste Prozessor für High-End-Desktop-Systeme kommt von AMD und nicht von Intel. Der neue Ryzen Threadripper 1950X mit 16 Kernen schlägt den Core i9-7900X mit zehn Cores deutlich, der Ryzen Threadripper 1920X mit zwölf Kernen überholt ihn immerhin teilweise. Das gilt dann, wenn eine Anwendung sehr viele Threads nutzt oder mehrere rechenintensive Programme zugleich laufen. Wer häufig compiliert, encodiert oder rendert, der erhält mit den beiden Threadripper einen klaren Zeitvorteil verglichen mit dem aktuellen Intel-Chip.

Je nach Applikation ist der Abstand zwischen dem Threadripper 1950X, dem Threadripper 1920X und dem Core i9-7900X jedoch geringer, als es die blanke Kernanzahl suggeriert: Die Threadripper takten etwas niedriger und berechnen keine zwei AVX2-Instruktionen in einem Zyklus, weshalb der Skylake-X manchmal kaum schlechter abschneidet. Wenn die Software nicht stark parallelisiert ausfällt, liegt der 7900X gelegentlich gleichauf. Spiele laufen auf der Intel-CPU schneller, obgleich AMD verglichen mit den achtkernigen Ryzen 7 die Frequenzen bei den zwei Threadripper etwas angezogen hat. Optimierungen wie der Local- und der Legacy-Mode steigern die Bildrate leicht.

Aufgrund der 14LPP-Fertigung fällt die Energieeffizienz der beiden AMD-Prozessoren mindestens so gut aus wie bei Intels Core i9-7900X, die absolute Leistungsaufnahme ist allerdings ein bisschen höher. Aus Plattformsicht haben die Threadripper den Vorteil von 60 statt 44 PCIe-Gen3-Lanes und nativem USB 3.1 Gen2, vier Speicherkanäle weisen beide Chip-Generationen auf. Mainboards kosten für Threadripper mit über 300 Euro derzeit ein wenig mehr als Platinen für Skylake-X, auch die Auswahl ist eingeschränkter.

Wer häufig mit Anwendungen arbeitet, die exzellent mit sehr vielen Kernen skalieren und allerhand Steckkarten sowie SSDs in das System einbinden möchte, der bekommt mit dem Ryzen Threadripper 1950X eine spürbar höhere Leistung zum ähnlichen Preis. Selbst der günstigere Ryzen Threadripper 1920X nimmt es bei passender Software mit Intels Topmodell auf. Bis September 2017 folgen allerdings weitere Skylake-X mit bis zu 18 Kernen, die kosten aber auch mehr. Für den Core i9-7980XE dürften über 2.000 Euro fällig werden.

 180 Watt gilt es abzuführen

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Crass Spektakel 20. Aug 2017

In der c't wurde Intels aktuelles Chipset X299 zurecht wegen des PCIE-Kuddelmuddel...

Themenstart

neocron 17. Aug 2017

das ist zu bezweifeln ...

Themenstart

Dert88 14. Aug 2017

Liebes Golemteam, interessant wäre noch ein Crossfire X Test gewesen um zu simulieren...

Themenstart

Der Held vom... 14. Aug 2017

Nur dumm, dass etliche Test belegen, dass es um die Sicherheit von SUVs nicht...

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ArcherV 13. Aug 2017

Richtig, sind halt Gaming Monitore (BenQ XL2411T + Asus VW222U). Die hatte ich damals...

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