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Ryzen Threadripper 1950X
Ryzen Threadripper 1950X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Mehr Leistung per Game Mode

Ohne an den Einstellungen etwas zu ändern, nutzt ein Threadripper seine beiden Dies voll aus, also bis zu 16 Kerne mit SMT und vier Speicherkanäle. Das ist für den primären Anwendungsfall der CPUs auch sinnvoll, nicht aber für jedes Spiel. Hier werden kontinuierlich und auch zur Laufzeit große Datenmengen zwischen RAM, Caches und Kernen verschoben.

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  • AMD liefert alle Threadripper in einer Box. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit einem Dreh wird die CPU herausgeholt. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das Auge Saurons äh AMDs. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Bitte an der Lasche ziehen! (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Threadripper 1950X und 1920X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD verlötet vier Dies, aber nur zwei aktive. (Foto: Roman 'der8auer' Hartung)
  • Zusammen liefern sie 64 PCIe-Gen3-Lanes und vier DDR4-Kanäle. (Bild: AMD)
  • Die Threadripper werden mit dem X399-Chipsatz kombiniert. (Bild: AMD)
  • AMD binnt die Chips für hohe Taktraten. (Bild: AMD)
  • Mit 4.096 Kontakten ist der Sockel TR4 riesig. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Für die CPU-Montage müssen drei Schrauben geöffnet werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Anschließend wird der Threadripper samt Rahmen eingeschoben. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Chip rastet unten ein. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Erst den Rahmen arretieren ... (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und dann den Deckel festschrauben (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen Threadripper 1950X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lieferumfang von Threadripper (Bild: AMD)
  • Mit dem Retention Kit können AiO-WaKüs installiert werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir verwenden Asus' ROG Zenith Extreme. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zugunsten der Spieleleistung können weniger Threads und niedrigere Latenzen genutzt werden. (Bild: AMD)
  • Der Creator- und der Game-Mode kombinieren je eine Option. (Bild: AMD)
  • Im Distributed-Mode werden alle Kanäle parallel angesprochen. (Bild: AMD)
  • Im Local-Mode nutzt die CPU erst die nahen Channels, was die Latenz verringert. (Bild: AMD)
Zugunsten der Spieleleistung können weniger Threads und niedrigere Latenzen genutzt werden. (Bild: AMD)

Durch den Wechsel von ersten CCX zum zweiten CCX steigt die Latenz, Gleiches gilt für den Zugriff von einem der beiden Dies auf das andere, obendrein verringert sich auch die Datentransferrate (38 statt 42 GByte die Sekunde bei DDR4-2666). Zwar skalieren einige wenige Spiele über acht Kerne samt SMT hinaus, tendenziell sind niedrige Latenzen aber wichtiger. Hier setzt der Local Mode (NUMA) an, der anders als der Distributed Mode (UMA) versucht, Threads auf dem ersten Die zu halten und dessen Speicherkanäle anzusprechen.

Um zwischen beiden Modi umzuschalten, muss der Ryzen Master (AMDs Overclocking-Tool) installiert und das System nach einer Änderung neu gestartet werden. Wie angedeutet gilt dabei, dass der Local Mode nicht zwingend schneller ist als der Distributed Mode, zumeist fällt die Bildrate bei älteren und aktuellen Titeln laut AMD aber höher aus. Wir haben das mit Hitman Absolution und mit der Gears of Wars Ultimate Edition ausprobiert, diese zwei exemplarischen Spiele legen um 7 Prozent und um 9 Prozent zu.

Distributed-ModeLocal-ModeLegacy-ModeGame-Mode
Fallout 4115 fps (Basis)119 fps (+4 %)121 fps (+5 %)124 fps (+8 %)
Gears of War UE120 fps (Basis)131 fps (+9 %)124 fps (+3 %)133 fps (+11 %)
Hitman Absolution87 fps (Basis)93 fps (+7 %)89 fps (+2 %)96 fps (+10 %)
Ryzen Threadripper 1950X mit Geforce GTX 1080 Ti mit 1080p-Auflösung

Manch ein Titel startet mit 12C/24T oder gar 16C/32T überhaupt nicht - beispielsweise Dirt Rally (Dezember 2015) und Far Cry Primal (März 2016), die beide erst ein paar Monate alt sind. Um dem entgegenzuwirken, gibt es im Ryzen Master noch eine Legacy-Compatibility-Option. Die macht nichts anderes, als per 'numproc' (via Systemkonfiguration, Start, Erweiterte Optionen, Prozessoranzahl erreichbar) die Anzahl der logischen CPU-Kerne auf 16 respektive 12 zu reduzieren. Der 1950X verhält sich dann wie ein Ryzen 7 1800X, also 8C/16T, und der 1920X wie ein Ryzen 5 1600X, sprich 6C/12T.

Neben der Tatsache, dass dann Dirt Rally und Far Cry Primal starten, steigt durch den Legacy-Compatibility-Modus die Leistung ebenfalls bei manchen Titeln. Erneut ist die Gears of Wars Ultimate Edition ein Kandidat, wir messen ein Plus von 11 Prozent. Wer nicht einzeln den Local- und den Legacy-Compatibility-Modus aktivieren möchte, für den hat AMD den Game Mode als Option hinterlegt: Der schaltet schlicht beide Modi parallel ein.

Genug der Geschwindigkeit - wie viel Energie benötigen die Ryzen Threadripper? Die Antwort ist: viel, aber die Effizienz stimmt dennoch.

 Intels SKL-X ist oft langsamer180 Watt gilt es abzuführen 

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Crass Spektakel 20. Aug 2017

In der c't wurde Intels aktuelles Chipset X299 zurecht wegen des PCIE-Kuddelmuddel...

Themenstart

neocron 17. Aug 2017

das ist zu bezweifeln ...

Themenstart

Dert88 14. Aug 2017

Liebes Golemteam, interessant wäre noch ein Crossfire X Test gewesen um zu simulieren...

Themenstart

Der Held vom... 14. Aug 2017

Nur dumm, dass etliche Test belegen, dass es um die Sicherheit von SUVs nicht...

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ArcherV 13. Aug 2017

Richtig, sind halt Gaming Monitore (BenQ XL2411T + Asus VW222U). Die hatte ich damals...

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