THQ: Gearbox kauft Homeworld-Rechte

Das Indie-Studio Team Pixel ist trotz erfolgreicher Kickstarter-Kampagne beim Kauf der Rechte an Homeworld gescheitert, jetzt steht fest, wer mehr Geld geboten hat: Es ist Gearbox Software, wo unter anderem Borderlands enstanden ist. Das Studio aus dem texanischen Städtchen Plano hat vor einigen Jahren schon die Rechte an Duke Nukem gekauft. Für Homeworld bezahlt die Firma rund 1,35 Millionen US-Dollar.
Kreativchef Brian Martel sei ein Fan der Serie und die treibende Kraft bei dem Kauf gewesen, schreibt Gearbox in seinem Forum(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem kündigt die Firma an, dass Homeworld und Homeworld 2 recht bald über digitale Plattformen - gemeint sind neben Portalen wie Steam möglicherweise auch Smartphones oder Tablets - umgesetzt werden. Über die langfristigen Pläne für die Reihe möchte Gearbox mit den Spielern im Forum diskutieren.
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Im Rahmen der gerichtlichen Auktion , bei der die letzten Vermögenswerte des insolventen Publishers THQ verkauft wurden, hat noch ein anderes Unternehmen viel Geld ausgegeben. Der schwedische Publisher Nordic Games hat für rund 4,9 Millionen US-Dollar unter anderem Darksiders, Red Faction und Titan Quest übernommen. Nordic Games hat angekündigt, bei der Entwicklung neuer Spiele möglichst eng mit den früheren Machern zusammenarbeiten zu wollen.
Bei Spielern genießt Nordic Games keinen allzu guten Ruf: Die Firma hat unter anderem Rechte des insolventen österreichischen Publishers Jowood aufgekauft, auf dessen Basis dann aber nur wenig überzeugende Erweiterungen etwa für Spellforce veröffentlicht.