Thorsten Dirks: Schon wieder Führungswechsel bei Deutsche Glasfaser

Nach kurzer Zeit verlässt Thorsten Dirks die Deutsche Glasfaser. Dies sei angeblich seit Langem so geplant gewesen.

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Konzernführung ist eine Baustelle.
Konzernführung ist eine Baustelle. (Bild: Deutsche Glasfaser)

Thorsten Dirks (59) legt sein Amt als Chief Executive Officer nieder und verlässt nach nur anderthalb Jahren die Deutsche Glasfaser. Das gab die Unternehmensgruppe am 16. August 2022 bekannt. Dirks ist als früherer Chef von E-Plus und anschließend von Telefónica Deutschland eine bekannte Führungspersönlichkeit in der Branche.

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Deutsche-Glasfaser-Sprecher Dennis Slobodian sagte Golem.de auf Anfrage: "Es ist ein seit Längerem geplanter Schritt, Thorsten Dirks möchte sich von seinen operativen Tätigkeiten zurückziehen und sich künftig auf seine Aufsichtsrats- und Beiratsmandate sowie seine eigene Unternehmensbeteiligung konzentrieren."

Wenn Dirks' kurze Amtsführung wirklich geplant war, so wurde dies in der Branche aber nicht kommuniziert. Der kurzfristige Weggang deutet eher auf einen Streit mit den Eignern oder innerhalb der Führung des Netzbetreibers hin. Ein Jahr gilt allgemein als Einarbeitungszeit für einen Chief Executive Officer. Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser wurde vor einigen Jahren gemeinsam von der schwedischen Investitionsgruppe EQT und dem kanadischen Pensionsfonds Omers übernommen.

Laut den Angaben übernimmt Andreas Pfisterer spätestens am 1. Dezember 2022 die Unternehmensleitung. Pfisterer war bei Sunrise in der Schweiz, O2 Telefónica in Deutschland und zuletzt bei der TDC in Dänemark tätig, wo er als Firmenchef während der vergangenen fünf Jahre den Mobil- und Breitbandanbieter TDC NET aus der TDC Group abgespalten hatte.

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