Thorsten Dirks: Deutsche Glasfaser baut nur sehr selten in Kabelnetzgebieten

Die Kabelnetze übertragen bereits 1 Gigabit pro Sekunde, daher tritt Deutsche Glasfaser nicht gern dagegen an.

Artikel veröffentlicht am ,
Thorsten Dirks, Chef von Deutsche Glasfaser
Thorsten Dirks, Chef von Deutsche Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Der FTTH-Netzbetreiber Deutsche Glasfaser baut auf dem Lande aus und nicht in Regionen, wo schon Koaxialkabel liegt. Das sagte der neue Unternehmenschef, Thorsten Dirks, im Gespräch mit der Rheinischen Post. "Wir bauen fast nie, wenn in einem Gebiet bereits ein Viertel der Bürger mit Kabel versorgt sind, weil die Kabelnetze bereits ein Gigabit übertragen. Wir bauen auf dem flachen Land."

Stellenmarkt
  1. Spezialist Tarifimplementierung (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
  2. UX Designer / Interaction Designer (w/m/d)
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
Detailsuche

Der Qualitätssprung für Menschen, die zuvor nur mit einfachem VDSL und Vectoring mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) versorgt waren, sei dagegen "gewaltig".

Deutsche Glasfaser verlegt zwar seinen Hauptsitz nach Düsseldorf, plant aber keinen Glasfaserausbau in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. "Nein, wir konzentrieren uns allein auf ländliche Gebiete", betonte Dirks. Das Angebot müssen 40 Prozent der potenziellen Kunden annehmen. Nur dann ist der Netzbetreiber Deutsche Glasfaser bereit, die Versorgung im Ort aufzubauen.

Der frühere Telefónica-Chef Dirks löste im Dezember 2020 überraschend den bisherigen Vorstandchef Uwe Nickl ab, der das Unternehmen verließ. Dirks ist auch bekannt als früherer Chef von E-Plus.

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Deutsche Glasfaser wurde im Mai 2020 an die schwedische Investitionsgruppe EQT und den kanadischen Pensionsfonds Omers verkauft. Nach einem unbestätigten Bericht wurde die Deutsche Glasfaser dabei nur mit 2,5 Milliarden Euro bewertet.

Zuvor hatte EQT bereits den saarländischen Netzbetreiber Inexio für rund 1 Milliarde Euro gekauft. Beide Netzbetreiber sollen zu einer Unternehmensgruppe zusammengeführt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


px 25. Aug 2021

Bei uns ist auch Kabel mit Gigabit, trotzdem will die DGF ausbauen... damit man dann...

Canonio 18. Aug 2021

Wo wohnst du genau? Habe in Puntigam genau das gleiche Problem. Habe deswegen schon eine...

zonk 17. Aug 2021

Den Satz verstehe ich zwar nicht, aber 10/6 täte ich schon nehmen, geht aber nicht mal...

Faksimile 17. Aug 2021

Also kein Gigabit für uns? Dann muss ich wohl auf's Land ziehen ...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Garmin Edge Explore 2 im Test: Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer
    Garmin Edge Explore 2 im Test
    Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer

    Tour mit wenig Autos gesucht? Das Fahrrad-Navigationsgerät Garmin Edge Explore 2 kann uns das verschaffen - mit teils unerwarteten Folgen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /