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Kickstarter-Kampagne für kommerzielle ReactOS-Distribution
Kickstarter-Kampagne für kommerzielle ReactOS-Distribution (Bild: Thorium Cloud Services)

Thorium Core: Kommerzielle ReactOS-Distribution geplant

Kickstarter-Kampagne für kommerzielle ReactOS-Distribution
Kickstarter-Kampagne für kommerzielle ReactOS-Distribution (Bild: Thorium Cloud Services)

Aleksey Bragin und Steven Edwards wollen mit Thorium Core eine virtuelle Desktop-Infrastruktur auf Basis von ReactOS entwickeln, eine Art kommerzielle Distribution des freien Windows-Nachbaus ReactOS.

Bereits kurz vor Weihnachten starteten Aleksey Bragin und Steven Edwards eine Kickstarter-Kampagne, in deren Rahmen sie 120.000 US-Dollar für ihre kommerzielle ReactOS-Distribution Thorium Core einsammeln wollen. Sie wollen damit eine virtuelle Desktopumgebung und Cloud-Plattform anbieten. Nach 30 von 60 Tagen sind aber erst etwas mehr als 15.000 US-Dollar zusammengekommen.

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Die beiden wollen mit Thorium Core eine Infrastruktur bereitstellen, die es erlaubt, auf den eigenen Desktop überall mit einem Smartphone zuzugreifen. Dieses soll sich per Bluetooth mit Tastatur und Maus verbinden und an ein Display angeschlossen das Arbeiten in der virtuellen Workstation erlauben. Da der Desktop in der Cloud läuft, steht er auch auf anderen Geräten wie Notebooks oder Tablets immer in gleicher Art und Weise zur Verfügung, so dass einfach an einem anderen Gerät weitergearbeitet werden kann.

Mit dem Geld, das sie bei Kickstarter einsammeln, wollen sie ihrer Version von ReactOS den letzten Schliff verpassen und versprechen, alle Verbesserungen an die Open-Source-Community zurückzugeben. Dank eines modularen Designs sei es dabei möglich, viel unnötigen Ballast loszuwerden und ein schlankes System zu schaffen, das nur die nötigsten Komponenten umfasst. Denkbar sei es zudem, industrielle Kontrollsysteme, virtuelle Container zur Isolation einzelner Windows-Applikationen oder Game-Systeme umzusetzen.

Die beiden Entwickler sehen ihr Projekt auch als Möglichkeit, ReactOS einer breiten Masse näherzubringen. Dabei soll ReactOS das Beste von Windows und Linux miteinander verbinden: kompatibel mit Win32-Apps und zugleich Open Source. Vor allem im Embedded-Bereich, wo Windows heute oft zum Einsatz kommt, sehen die beiden viel Potenzial, denn ReactOS erlaube es, bestehende Applikationen weiter zu verwenden, sei aber deutlich schneller als Microsofts Original, da es möglich sei, viele Funktionen weg- und so weniger Dienste laufen zu lassen.


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Thaodan 23. Jan 2014

Es ist wie bei der Galium Implementation von Dx3D, eine nicht standartsierte Technik zu...

Thaodan 22. Jan 2014

Naja aktuell ist das auch nicht, mir geht es eher um die Geräte die aktuell raus kommen...

Thaodan 22. Jan 2014

Bei bestimmten Funktionen sind in Wine (und damit auch bedingt in ReactOS) Bugs explizit...

irisquelle 22. Jan 2014

Es ist ja aller Ehren wert, wenn sich ein paar Enthusiasten damit abmühen, Windows...

Spitfire777 22. Jan 2014

Ack. Microsoft ist da scheinbar gar nicht so arg dreist, wenns um Open-Source-Nachbauten...



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