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Thömus Lightrider E Ultimate: Vollgefedertes E-Mountainbike soll nur 14,8 kg wiegen

Das Thömus Lightrider E Ultimate soll das leichteste Elektro-Fully der Welt sein. Das Elektrofahrrad wird aber recht teuer.
/ Andreas Donath
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Thömus Lightrider E Ultimate (Bild: Maxon)
Thömus Lightrider E Ultimate Bild: Maxon

Das Lightrider E Ultimate des Schweizer Unternehmens Thömus wiegt mit Motor und Akku weniger als 15 kg, was mit konsequentem Leichtbau möglich wurde. Das Elektro-Fully verfügt über einen Rahmen aus Kohlefaser, der zusammen mit dem Schweizer Unternehmen Maxon(öffnet im neuen Fenster) entwickelt wurde. Maxon steuert auch den Elektromotor mit 220 Watt bei. Der Bikedrive-Air-Motor(öffnet im neuen Fenster) bietet ein Drehmoment von 30 Nm bei einem Gewicht von 3,5 kg. Bisherige Fully-Mountainbikes mit Elektroantrieb waren eher 20 kg schwer.

Im Unterrohr des Bikes steckt ein Akku mit 250 Wattstunden, der in etwa 3,5 Stunden wieder aufgeladen werden kann. Reichweitenangaben machte der Hersteller nicht. Wer will, kann einen Zweitakku anbringen, der noch einmal dieselbe Kapazität bietet. Das Pedelec unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

Das Lightrider E Ultimate steht auf 29 Zoll großen Felgen, ist mit einer DT-Swiss- oder Fox-34-Gabel mit 120 bis 150 mm Federweg erhältlich und verfügt über den Dämpfer DT Swiss R 535 ONE mit 130 mm Federweg. Dazu kommen noch hydraulische Scheibenbremsen. Wer diese beisteuert, ist bisher nicht bekannt.

Komponentenauswahl wird großgeschrieben

Beim Antrieb gibt es eine breite Auswahl, beginnend bei einer Shimano Deore 1 x 11 über Shimanos SLX-, XT- oder XTR-1x12-Systeme. Auch das System SRAM Eagle AXS 1 x 12 lässt sich ordern.

Das Rad wird erstmals zum XC World Cup 2022 in Lenzerheide in der Schweiz gezeigt, der vom 8. bis 10. Juli 2022 stattfindet. Das Lightrider E Ultimate kann über die Website von Thömus(öffnet im neuen Fenster) vorbestellt werden, die Preise beginnen bei 6.390 Schweizer Franken, also ungefähr 6.450 Euro. Mit den entsprechenden Optionen lässt sich das Fully aber problemlos auf über 13.000 Franken aufwerten.


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