Abo
  • IT-Karriere:

Thinkreality A6: Lenovo stellt von Hololens inspiriertes AR-Headset vor

Auch Lenovo steigt in den Markt mit einem AR-Headset ein und gründet dabei die Marke Thinkreality. Das A6 mag zuerst wie eine Hololens erscheinen, nutzt allerdings unterschiedliche Technik. So ist ein großer Teil davon etwa extern verbaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Thinkreality A6 wiegt 380 Gramm.
Das Thinkreality A6 wiegt 380 Gramm. (Bild: Lenovo)

Das Thinkreality A6 ist Lenovos Augmented-Reality-Headset, das sich an Konzepte wie Hololens anlehnt. Das Unternehmen hat das System zusammen mit einigen neuen Thinkpad-Geräten vorgestellt. Wie Hololens handelt es sich dabei um Displays, die vor den Augen montiert sind. Pro Auge hat ein Bildschirm eine 1080p-Auflösung, allerdings nur ein diagonales Sichtfeld von 40 Grad.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn

Im Gegensatz zu Microsofts Produkt ist beim A6 nicht sämtliche Hardware im Headset selbst verbaut. Lenovo liefert stattdessen einen tragbaren Mini-PC mit, in dem ein ARM-Prozessor vom Typ Snapdragon 845 und der Machine-Learning-Chipsatz Intel Movidius verbaut sind. Das A6 wird an das externe Modul per USB Typ-C angeschlossen. Lenovo liefert auch einen Tragegurt mit, um den Computer beispielsweise an der Hüfte tragen zu können. Das Headset selbst wiegt 380 Gramm.

Headset für virtuelle Schulungen

Auf dem Gerät läuft zudem kein Windows-Betriebssystem, sondern Android. Das unterscheidet das Thinkreality A6 von Geräten wie der Dynabook (ehemals Toshiba) Dynaedge mit Intel-CPU und Windows 10. Lenovo will sein Produkt trotzdem vornehmlich für Unternehmenskunden anbieten, die damit virtuelle Schulungen an Maschinen und Gerätschaften durchführen.

  • Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)
  • Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)
  • Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)
  • Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)
  • Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)
Thinkreality A6 (Bild: Lenovo)

Lenovo verrät nicht, wofür etwa der Movidius-Chip eingesetzt wird. Möglicherweise werden 3D-Objekte im Raum mit Hilfe von Bilderkennung platziert, die der Chip direkt auf dem Gerät berechnet. Einen Preis nannte der Hersteller bisher ebenfalls noch nicht. Produkte für Enterprise-Kunden sind üblicherweise etwas teurer. Dynabook verlangt für sein Enterprise-Headset etwa 2.000 Euro. Lenovos Headset soll im späteren Verlauf des Jahres 2019 erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /