Abo
  • Services:
Anzeige
Lenovos BIOS-Lieferanten müssen nachsitzen.
Lenovos BIOS-Lieferanten müssen nachsitzen. (Bild: Gleb Garanich/Reuters)

Thinkpwn: Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Lenovos BIOS-Lieferanten müssen nachsitzen.
Lenovos BIOS-Lieferanten müssen nachsitzen. (Bild: Gleb Garanich/Reuters)

Lenovo warnt vor einem Fehler im Bios-Code aktueller Modelle. Die Schwachstelle wurde von einem Sicherheitsforscher unkoordiniert veröffentlicht, gepatcht ist sie bislang noch nicht.

Der PC-Hersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in BIOS-Software, die von dem Unternehmen verwendet wird. Diese soll es lokalen Geräteadministratoren ermöglichen, Sicherheitsfunktionen wie Secure Boot zu deaktivieren und Schadcode einzuschleusen. Betroffen ist offenbar von Drittanbietern eingekaufte Software, die auch von anderen Herstellern verwendet wird.

Anzeige

Bislang sind nur relativ wenig Details bekannt, unklar ist zum Beispiel welche Geräte betroffen sind. Getestet wurde die Lücke auf einem Thinkpad T450. Lenovo schreibt in dem Security-Advisory, "dass die unkoordinierte Veröffentlichung" der Informationen "durch einen Sicherheitsforscher" bekannt sei. Offenbar ist ein Blogpost des Sicherheitsforschers Dmytro Oleksiuk gemeint, dieser wird aber nicht explizit verlinkt. Nach Angaben von Lenovo reagierte Oleksiuk nicht auf Kontaktversuche.

Der SMM-Code ist betroffen

Das Problem liegt im Code, der den System Management Mode betrifft. Dieser ist für die Steuerung verschiedener Hardware-Funktionen des Prozessors zuständig und Teil der X86-Architektur. Nach Angaben von Lenovo ist SMM-Code von mindestens einem externen Bios-Hersteller betroffen. Bislang soll noch nicht bekannt sein, wer den verwundbaren Code entwickelt hat. Einen Patch gibt es nicht. Lenovo arbeitet nach eigenen Angaben mit allen unabhängigen Bios-Entwicklern zusammen, um weiter Schwachstellen zu finden und zu beheben.

Ein Exploit für die Lücke wurde auf Github veröffentlicht. Dort steht, dass die meisten aktuellen Modelle von Lenovo verwundbar sein sollen. Das älteste getestete Modell sei das X220, das neueste das T450s, jeweils mit der aktuellsten verfügbaren Firmware. Die zugrundeliegende Sicherheitslücke wurde von Intel offenbar bereits im Jahr 2014 gepatcht, einige Hersteller haben offenbar alten Code für die Erstellung ihrer Bios beziehungsweise UEFI-Versionen verwendet.

Nach Angaben von Oleksiuk ermöglicht die Sicherheitslücke die Deaktivierung von Sicherheitsfeatures wie UEFI Secure Boot, Virtual Secure Mode und Credential Guard und "andere böse Dinge". Dazu müsse der lokale Nutzer über Administratorrechte verfügen. Der Sicherheitsforscher Alex James weist auf Twitter daraufhin, dass auch ein HP-Notebook aus dem Jahr 2010 betroffen sein soll.


eye home zur Startseite
mgra 05. Jul 2016

Zitat vom Ende des exorbitanten Blockpost: Technical nature of this 0day vulnerability is...

blubberer 04. Jul 2016

Und ich behaupte mal das Gegenteil. Warum? Diese Lücke mit Drive By kombiniert, in der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Daimler AG, Immendingen
  3. awinta GmbH, Bietigheim-Bissingen, Mannheim, Gefrees, Oberhausen
  4. GK Software AG, Schöneck, St. Ingbert, Berlin, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. F1 2016 24,99€, Killing Floor 2 13,49€, XCOM 2 Digital Deluxe Edition 21,99€)
  2. (-50%) 29,99€
  3. (-63%) 21,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2

    Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen

  2. Apple

    MacOS Sierra 10.12.4 mit Nachtschicht-Modus

  3. Apple

    iOS 10.3 in finaler Version erschienen

  4. Videoüberwachung

    Erster Feldversuch mit Gesichtserkennung geplant

  5. Optane Memory

    Intel lässt den Festplatten-Beschleuniger wieder aufleben

  6. Cryptowars

    "Kein geheimer Ort für Terroristen"

  7. Trello

    Atlassian setzt alles auf eine Karte

  8. Endless Runway

    Der Flughafen wird rund

  9. Square Enix

    Gladiolus startet ohne die anderen Jungs in Final Fantasy 15

  10. All Walls Must Fall

    Strategie und Zeitreisen in Berlin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mass Effect Andromeda im Test: Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
Mass Effect Andromeda im Test
Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
  1. Mass Effect Andromeda im Technik-Test Frostbite für alle Rollenspieler
  2. Mass Effect Countdown für Andromeda
  3. Mass Effect 4 Ansel und Early Access für Andromeda

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

Nier Automata im Test: Stilvolle Action mit Überraschungen
Nier Automata im Test
Stilvolle Action mit Überraschungen
  1. Nvidia "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  2. The Avengers Project Marvel und Square Enix arbeiten an Superheldenoffensive
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

  1. Re: Speichermanagement wieder intakt?

    nightmar17 | 08:02

  2. Re: Indie-Schrott....

    nakamura | 08:00

  3. Re: OT: Preisgestaltung im Kino

    PiranhA | 07:56

  4. Re: DAS sind echt die wichtigsten Neuerungen?

    nightmar17 | 07:54

  5. Re: Datenrate standardmäßig gedrosselt?

    Graveangel | 07:51


  1. 07:35

  2. 00:28

  3. 00:05

  4. 18:55

  5. 18:18

  6. 18:08

  7. 17:48

  8. 17:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel