Thinkphone im Test: Kein Thinkpad, aber ein gutes Smartphone

Motorolas Thinkphone ist ein kompakter Handschmeichler mit cleveren Verbindungsoptionen. Beim verlangten Preis von 1.000 Euro ist die Konkurrenz aber groß.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Thinkphone von Motorola
Das Thinkphone von Motorola (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Marke Think ist vor allem durch die Thinkpad-Laptops weltweit bekannt. Bislang hat der aktuelle Inhaber Lenovo den Markennamen aber erstaunlicherweise noch nicht für Smartphones verwendet. Mit dem von der Tochterfirma Motorola veröffentlichten Thinkphone ändert sich das. Golem.de hat sich das Business-Smartphone im Test genauer angeschaut und viel Positives gefunden.

Direkt nach dem Auspacken des Thinkphones fällt uns die ungewöhnliche Rückseite auf. Motorola verwendet Aramidfasern, die das Smartphone besonders bruchsicher machen sollen. Auch wenn man, wie wir, nicht vorhat, das Gerät fallen zu lassen, macht die griffige Rückseite einen guten Eindruck. Das Thinkphone liegt angenehm in der Hand und wirkt trotz des 6,6 Zoll großen Displays nicht klobig.

Der OLED-Bildschirm hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln und bietet eine Bildrate von bis zu 144 Hz – nur wenige Smartphones haben mehr. Dank einer Spitzenhelligkeit von 1.200 cd/m² können wir das Display auch im Sonnenschein gut ablesen. Wir finden den Bildschirm manchmal drinnen sogar etwas zu hell.

Sehr gute Blickwinkelstabilität

Die Farbsättigung ist von Hause aus hoch, kann aber herunterreguliert werden. Die Schärfe ist gut, der Bildschirm ist sehr blickwinkelstabil. Das Thinkphone unterstützt HDR10+, geschützt wird das Panel durch Gorilla Glass Victus. Insgesamt macht das Display des Thinkphone einen sehr guten Eindruck auf uns.

  • Das Thinkphone von Motorola (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Thinkphone ist das erste Smartphone, das Lenovo über seine Marke Motorola vermarktet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist 6,55 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 32 Megapixel und einen Autofokus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der rote Knopf an der Seite kann programmiert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dualkamera macht gute Bilder, ihr fehlt allerdings ein Teleobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Thinkphone kostet 1.000 Euro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nachtaufnahmen gelingen mit der Hauptkamera des Thinkphone gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera macht im Dunkeln trotz Nachtmodus keine besonders guten Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Tageslichtaufnahmen haben eine gute Schärfe und einen guten Weißabgleich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Superweitwinkelkamera lassen sich auch Makros aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein optisches Teleobjektiv hat das Thinkphone nicht - entsprechend ist der digitale Zoom qualitativ eingeschränkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In niedrigen Zoom-Stufen, wie hier 2,5-fach, ist der Digitalzoom aber qualitativ ausreichend gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Thinkphone von Motorola (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auf der Rückseite hat das Thinkphone eine Zweifachkamera eingebaut. Die Hauptkamera verwendet einen 50-Megapixel-Sensor mit 1 µm großen Pixeln, von denen standardmäßig vier zu einem zusammengefasst werden. Entsprechend macht die Kamera 12,5-Megapixel-Bilder. Eine Möglichkeit, Bilder mit voller Auflösung zu machen, haben wir in den Einstellungen nicht gefunden. Auch RAW-Aufnahmen haben 12,5 Megapixel. Die Hauptkamera hat einen optischen Bildstabilisator.

Die Superweitwinkelkamera hat 13 Megapixel und bietet ein Sichtfeld von 120 Grad. Mit ihr können wir auch Makroaufnahmen machen. Das dritte Objektiv auf der Rückseite ist ein Tiefensensor – ein Konzept, das mittlerweile vor allem bei Oberklasse-Smartphones wie dem Thinkphone selten ist. Eine Telekamera gibt es nicht, wir können ausschließlich digital zoomen.

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Gute Aufnahmen mit begrenzter Bilddynamik 
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Sandeeh 17. Mär 2023

Frei nach: "Versuchen kann man's ja mal..." :-) Entweder wird der Preis vom Markt...

TheDevilsLettuce 17. Mär 2023

Das mit den Updates behauptet bei Motorola leider nur die Marketingabteilung, der Rest...

bearhe 17. Mär 2023

Das Gerät ist nicht für Endkunden gedacht, sondern für den B2B Bereich, wo es für die...



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