Thinkphone im Hands-on: Das Thinkpad für die Jacketttasche
Sieht aus wie ein Thinkpad und arbeitet top mit ihm zusammen: Motorolas Business-Smartphone Lenovo Thinkphone kommt mit guter Soft- und Hardware und ist überraschend kompakt.
Mit dem Lenovo Thinkphone hat Motorola auf der CES 2023 ein Smartphone vorgestellt, das sich explizit an Geschäftskunden wendet. Das Smartphone kommt nicht nur im Design des Thinkpad X1 Carbon, sondern soll sich auch besonders gut mit Lenovos Notebooks nutzen lassen. Golem.de hat sich das Smartphone auf der Messe angeschaut und mit einem Thinkpad verwendet.
- Thinkphone im Hands-on: Das Thinkpad für die Jacketttasche
- Android-Apps ohne Installation auf Thinkpad nutzbar
Das Gehäuse des Thinkphones ist aus Aluminium, die Rückseite aus Kohlenstofffaser. Die Verarbeitung des Smartphones ist sehr gut, das Gerät ist mit knapp über 8 mm auch nicht besonders dick. Trotz des mit 6,6 Zoll nicht sonderlich kleinen OLED-Displays mit Full-HD-Auflösung macht das Thinkphone einen überraschend kompakten Eindruck. Der Bildschirm hat eine gute Schärfe und kräftige Farben.
Im Inneren des Smartphones steckt ein Snapdragon 8+ Gen1 - also Qualcomms aktuell zweitstärkstes Oberklasse-SoC. Android 13 läuft in unserem kurzen Test sehr flüssig, Apps laden schnell und problemlos. Das Thinkphone gibt es wahlweise mit 8 oder 12 GByte Arbeitsspeicher. Auf der linken Seite ist ein roter Knopf eingebaut, der als Shortcut zu Apps oder Systemfunktionen programmiert werden kann.
Kamera mit 50 Megapixeln
Auf der Rückseite ist eine Dualkamera eingebaut, deren Hauptkamera 50 Megapixel hat. Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv und 13 Megapixel. Die Bildqualität ist auf den ersten Blick in Ordnung, ohne besonders herauszuragen. Das Thinkphone ist allerdings als Business-Gerät geplant, weshalb es nicht überraschend ist, dass auf der Kamera keine allzu hohe Priorität liegen dürfte.
Interessant ist das Thinkphone vor allem im Zusammenspiel mit einem Thinkpad-Notebook. Lenovo erklärte bei der Vorstellung des Gerätes, dass Nutzer über ihr Notebook auf Funktionen und Apps des Thinkphones zugreifen könnten. Dies funktioniert über ein Windows-Programm, das drahtlos das Thinkphone erkennt und sich mit dem Smartphone verbindet.
Dann können wir unter anderem verschiedene Verbindungsmodi starten. Beispielsweise können wir die Anzeige des Thinkphones in ein Fenster unter Windows 11 spiegeln. Alle Aktionen auf dem Thinkphone spiegeln sich dann auch auf dem Thinkpad wider und umgekehrt: Mit der Maus unter Windows können wir auch das Smartphone bedienen und etwa Apps ausführen. Die Qualität der Spiegelung ist in Ordnung, allerdings in unserem Test nicht besonders hochauflösend.
Ein zweiter Modus startet das Thinkphone als Desktopmodus unter Windows 11. Dann können wir auf die Inhalte des Smartphones zugreifen, dafür aber eine besser für die Mausbedienung geeignete Umgebung verwenden. Ein dritter Modus ähnelt der Spiegelung des Thinkphones, die Version unter Windows 11 lässt sich allerdings unabhängig vom Smartphone verwenden. So können wir auf dem Thinkphone selbst etwas anderes anzeigen lassen als auf der virtuellen Kopie auf dem Thinkpad.
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Die 3 und 4 Jahre laufen garantiert parallel, also 3 Jahre Majorupdates und danach noch...
Chrome Remote Desktop Apower Viewer Teamviewer Second Space etc.pp.
Ich sehe ehrlich gesagt wirklich kaum Vorteile. Das mit Webcam-da brauchst du dann doch...
Wirklich jemand eine Thinkpad - Ähnlichkeit oder einfach nur ein 0815 Gehäuse mit...