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Umfangreiche Ausstattung

Hintergrund ist, dass das Gerät bereits auf der CES im Januar 2017 angekündigt wurde und im August erschien. Daher stecken keine Kaby-Lake-Refresh-Chips mit vier Kernen im Thinkpad X1 Yoga v2, sondern noch Kaby-Lake-Prozessoren mit zwei Cores. Deren Leistung ist auf dem üblichen Niveau der 15-Watt-Ultrabook-Modelle. Lenovo hat die thermische Verlustleistung allerdings auf 12 Watt unter Dauerlast reduziert, den Boost aber nicht beschnitten. Der Lüfter des X1 Yoga ist meist aus, neigt bei leichter Belastung aber dazu, recht aggressiv hoch zu drehen.

  • Lenovo Thinkpad X1 Yoga v2, LCD gegen OLED (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das X1 Yoga als Notebook ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und im Tent-Mode (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechte Seite (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse linke Seite (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die warme Abluft wird nach hinten gepustet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Trackpoint ist der beste Mausersatz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Maustasten sind leider plan. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo legt einen Stift bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Modell zeigt perfektes Schwarz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es ist ein S-Stripe-RGB-Panel verbaut. (Foto: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Beim IPS-Panel fällt die Blickwinkelabhängigkeit auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie ist beim OLED-Thinkpad geringer.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Modem, SSD und WiFi-Modul sind austauschbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku weist 56 Wattstunden auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Modem, SSD und WiFi-Modul sind austauschbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Nutzer haben die Wahl zwischen 8 oder 16 GByte an Arbeitsspeicher im Dualchannel-Betrieb. Der LPDDR3-1866 ist verlötet, ein späteres Nachrüsten mit mehr RAM also kaum möglich. Wir haben im Alltag festgestellt, dass mittlerweile 16 GByte auch im Ultrabook-Segment eine sinnvolle Entscheidung sind. Heutige Browser benötigen oft viel Speicher und leichte Fotobearbeitung betreiben die meisten Nutzer ebenfalls. Ein Kollege hat vor einigen Wochen sein Thinkpad Yoga 260 mit 16 GByte per DDR4-SO-DIMM ausgestattet, wodurch das Convertible im Redaktionsalltag deutlich beschleunigt wurde.

Samsung- oder Toshiba-SSD

Als Massenspeicher setzt Lenovo im Thinkpad X1 Yoga v2 auf SSDs im M.2-2280-Formfaktor. Das Angebot reicht von einem 180-GByte-Sata- bis hin zu einem 1-TByte-NVMe-PCIe-x4-Modell. Unsere beiden Muster sind mit 512 GByte ausgestattet, jedoch nicht mit identischen SSDs. Im OLED-Gerät steckt eine Samsung PM961 und im LCD-Convertible eine Toshiba XG4, es wird jeweils der Microsoft-NVMe-Treiber verwendet. Beide SSDs sind mit vier PCIe-Gen3-Lanes angebunden und nutzen TLC-Flash-Speicher. Die Samsung liest Daten sequenziell mit 3,1 statt 2,15 GByte die Sekunde viel flotter und schreibt mit 1.600 statt 800 MByte pro Sekunde zudem doppelt so schnell. Bei kleinen 4K-Dateien gibt es zwischen den beiden SSDs aber kaum Unterschiede. Kunden können nicht wählen, welches Modell sie erhalten, sondern müssen Glück haben.

Zur drahtlosen Verbindung verbaut Lenovo einen ac-8265-NIC von Intel, der Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN unterstützt. Optional sind auch ein ac-18265-Kärtchen mit WiGig für Docking-Stationen und ein LTE-Modem von Qualcomm, ein Snapdragon X7, verfügbar. Wir konnten mit unserer 200-MBit/s-Leistung im 5-GHz-Band immerhin 19 MByte die Sekunde bei einem Steam-Download erreichen. Das WiFi-Modul liegt wie die SSD im M.2-Format vor und kann durch den Nutzer vergleichsweise einfach gewechselt werden. Bei geöffnetem Gerät sind die nach unten abstrahlenden Stereo-Lautsprecher gut zu erkennen: Steht das Thinkpad X1 Yoga v2 auf einem Tisch, sind sie laut - auf dem Bett wird der Ton praktisch erstickt. Wer Filme schauen möchte, sollte Basiseinheit und Display wie ein Zelt aufgestellt verwenden (Tent-Mode).

Womit wir beim Bildschirm wären: Alle Kollegen konnten auf den ersten Blick das LCD vom OLED unterscheiden und favorisierten Letzteres bei der Darstellungsqualität, was durchaus verständlich ist.

 Thinkpad X1 Yoga v2 im Test: LCD gegen OLEDKontrast schlägt Helligkeit 
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menno 29. Jan 2018

Gebe ich mal meinen Senf dazu: mein T460 hat die neue Tastatur, bin ich sehr zufrieden...

Seradest 05. Dez 2017

Quatsch, kein Trend. Die versuchen hier doch nur ihre Inhalte zu monetarisieren. Gibt...

herrwusel 05. Dez 2017

Vielen Dank!

Horsty 04. Dez 2017

auf einem 2700¤ Gerät??? Ich bin der Meinung, dass jemand ZU VIEL Geld zur Verfügung hat...

Plasmablitz 03. Dez 2017

Vielleicht hat man da dann ja schon mLEDs, hätte dann damit auch keine Probleme mehr


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