Abo
  • IT-Karriere:

Thinkpad X1 Tablet im Test: Das notebookigste Tablet auf dem Markt

Ein leistungsfähiges Tablet und mit Tastatur ein überzeugendes Notebook: Lenovos Thinkpad X1 Tablet fühlt sich sogar besser an als Microsofts Surface Pro 4 - leidet aber noch mehr am Problem der Konkurrenz echter Notebooks.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Thinkpad X1 Tablet mit angeschlossener Tastatur - wackelfrei auf dem Schoß
Das Thinkpad X1 Tablet mit angeschlossener Tastatur - wackelfrei auf dem Schoß (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Thinkpad X1 Tablet von Lenovo ist dank Core-M-Prozessoren und reichlich Arbeitsspeicher ein leistungsfähiges Tablet - und dank mitgelieferter ansteckbarer Tastatur eines der einem echten Notebook ähnlichsten Detachables auf dem Markt. Lenovo liefert die Tastatur beim Kauf im Onlineshop mit, die Nutzung als Laptop-Ersatz ist also vom Hersteller vorgesehen.

Das aufgestellte Tablet mit Tastatur ist merklich stabiler als vergleichbare Geräte wie das Surface Pro 4 von Microsoft oder das Elite X2 von HP. Das liegt hauptsächlich an der Ständerkonstruktion. Wie sich das auf die alltägliche Nutzung auswirkt, haben wir uns im Test angeschaut und dabei auch ausgiebig die Tastatur genutzt.

  • Das Thinkpad X1 Tablet von Lenovo lässt sich mit angeschlossener Tastatur auch auf dem Schoß sehr gut verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur entspricht vom Aufbau und der Größe den Tastaturen der aktuellen Thinkpad-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch ein Trackpoint samt Maustasten ist auf der Tastatur verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ständer lässt sich um maximal 90 Grad nach unten klappen - so entsteht eine Fläche, die die Nutzung auf unebenen Oberflächen erleichtert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Thinkpad X1 Tablet ohne Tastatur - das Display ist 12 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur benötigt keinen Akku - wie bei den Surface-Tablets wird sie über Metallkontakte mit Strom versorgt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der optionale Eingabestift lohnt sich für Nutzer, die zeichnen oder auch Bilder bearbeiten wollen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift kann entweder in einer ansteckbaren Schlaufe an der Tastatur befestigt werden ...
  • ... oder in einer Halterung, die in den USB-Anschluss gesteckt wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese ermöglicht auch, den Stift hochkant einzustecken, wenn das Tablet flach liegt. Das ist immer dann praktisch, wenn der Nutzer zwischendrin auch mal die Finger nutzen muss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Tastatur entspricht vom Aufbau und der Größe den Tastaturen der aktuellen Thinkpad-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Leider konnte uns Lenovo für den Test keines der ebenfalls auf der CES angekündigten Zusatzmodule zur Verfügung stellen - das ist schade, da diese für manchen Kunden kaufentscheidend sein könnten. Außerdem teilte der Hersteller uns mit, dass das 3D-Kamera-Modul anders als angekündigt nicht erscheinen wird. Damit bleiben das Productivity-Modul mit Zusatzakku und weiteren Anschlüssen und das Beamer-Modul übrig, die wir in diesem Test jedoch nicht berücksichtigen können.

Unaufdringliches Design

Das Design des auf der Elektronikmesse CES 2016 vorgestellten Tablets ist unaufdringlich: Das Gerät sieht wie die Displayeinheit eines aktuellen Thinkpad-Notebooks aus und verzichtet auf unnötige Schnörkel. Auf der Rückseite befindet sich neben der 8-Megapixel-Kamera mit LED-Fotolicht der Thinkpad-Schriftzug, dessen i-Punkt wie bei den Notebooks rot leuchtet.

Stellenmarkt
  1. Modis GmbH, Berlin
  2. Etkon GmbH, Gräfelfing

Mit einem Gewicht von 755 Gramm wiegt das X1 Tablet knapp 11 Gramm weniger als das Surface Pro 4 mit Core-M3-Prozessor. Wie beim aktuellen Surface hat das Display ein Seitenverhältnis von 3:2. Dadurch ist das Lesen besonders im Hochkantmodus angenehmer als bei einem Tablet im 16:9- oder 16:10-Format. Lenovo hat sich beim X1 Tablet für einen 12-Zoll-Bildschirm entschieden - damit ist das Gerät nur unwesentlich kleiner als das 12,3 Zoll große Surface Pro 4.

12-Zoll-Display mit guter Helligkeit 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Bose Frames Alto und Rondo für je 199€)
  2. 119,90€ + Versand (Vergleichspreis 144,61€ + Versand)
  3. 199€
  4. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 1920X für 209,90€ statt 254,01€ im Vergleich und be...

Belgarion2001 15. Jun 2016

Quatsch! Das ist die 20 Finger Erweiterung die es als Modul dazu gibt. Damit kann man...

pk_erchner 10. Jun 2016

Dell hat mit dem xps 13 ein Meisterwerk abgeliefert Apple hat das MacBook 12 und Air...

pk_erchner 10. Jun 2016

In Berlin sieht man nur noch 99,999 % Mac Jünger Wie wird das in 10 Jahren sein ?

tpk 10. Jun 2016

Mir bitte auch eins :-)

derdiedas 10. Jun 2016

Sehe ich auch so, vor allem weil die >5" Smartphones heute schon das Tablet eh abgelöst...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

    •  /