Verfügbarkeit und Fazit

Das Thinkpad X1 Extreme ist selbst in der preisgünstigsten Variante mit Windows 10 Home, Core i5-8300H, 256-GByte-SSD und 8 GByte RAM kein Schnäppchen. Lenovo bietet das Gerät ab etwa 2.130 Euro an. Dafür gibt es eine dreijährige Vor-Ort-Garantie - ein für Geschäftskunden wichtiger Punkt. In der uns vorliegenden Konfiguration mit Windows 10 Pro, 16 GByte RAM, Core i7-8750H, 512-GByte-SSD und dem 4K-Panel mit Touchscreen kostet das System fast 3.000 Euro. Allein das Display fordert 350 Euro Aufpreis. Merkwürdig ist die Entscheidung, dass sogar der Ethernet-Adapter, ohne den der dazugehörige Port nutzlos ist, 11 Euro zusätzlich kostet. Es können zudem weitere Prozessoren gegen Aufpreis bestellt werden - etwa der wenig schnellere Core i7-8850H.

Fazit

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Der Zusatz Extreme für Lenovos 15,6-Zoll-Notebook mag zwar recht übertrieben sein, dennoch ist es ein sehr gut verarbeites Notebook, das Qualitäten der Serie gut ausspielen kann. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Lenovo hier die gleiche sehr gute Kombination aus Tastatur und Trackpoint verwendet. Es ist sehr angenehm, auch längere Texte darauf zu schreiben.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gleichzeitig ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet. Das Design ist ebenfalls nicht extrem, sondern folgt dem bekannten Thinkpad-Mantra mit gummiertem Deckel und unauffälligen schwarzen Produktlogos. Das Gerät hat genug Platz für diverse Anschlüsse: USB-A, zwei Thunderbolt-3-Ports, HDMI, ein SD-Kartenleser und der ungewöhnliche, vom X1 Carbon bekannte Ethernet-Anschluss, der allerdings nur mit separat erhältlichem Adapter genutzt werden kann.

Unserem Testmuster eigen ist das 15,6-Zoll-4K-Display mit Touchscreen. Es leuchtet mit 402 cd/m² zwar angenehm hell, spiegelt aber sehr stark. Alternativ gibt es ein weniger stark leuchtendes, dafür entspiegeltes Full-HD-Panel ohne Touchscreen. Dieses kostet zudem nicht so viel.

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Gerade in produktiven Anwendungen wie dem Codieren von Videos in Adobe Premiere Pro CC v13 ist das X1 Extreme gut aufgestellt. Die Kombination aus Intel Core i7-8750H und Nvidia Geforce GTX 1050 Ti Max-Q rendert eine Folge des Golem.de-Wochenrückblicks in etwas mehr als acht Minuten. Das ist nur wenig langsamer als der 95-Watt-Chip Core i7-8700K. Die integrierte Intel-Grafikeinheit und die Nvidia-GPU helfen bei der Berechnung mit.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

In Spielen ist das Notebook weniger überzeugend: Im Rollenspiel Kingdom Come Deliverance messen wir selbst auf niedrigen Einstellungen und Full-HD-Auflösung nur 26 fps. Im Team-Shooter CSGO merken wir hingegen, dass der Prozessor nach einer Weile drosselt und die gemessene Bildrate bei mittleren Details von 80 fps auf 65 fps herunterfällt.

Einer der Schwachpunkte ist nämlich die zwar recht leise, aber träge Lösung zum Kühlen des Notebooks. Gerade in Spielen kommt die Hardware an ihre Grenzen. Teilweise messen wir bis zu 97 Grad Celsius an der CPU.

Die Akkulaufzeit des X1 Extreme ist für ein Gerät dieser Größe gut. Schön ist, dass sich das Notebook zudem recht einfach aufschrauben lässt. Hardware lässt sich austauschen und es ist sogar Platz für ein zweites RAM-Modul oder ein zweites M.2-Laufwerk. Der Akku ist verschraubt und lässt sich bei Bedarf auswechseln.

Nutzer, die ein Thinkpad für mehr als Schreibarbeiten benötigen, können mit dem X1 Extreme wenig falsch machen. Für die gebotene hohe Verarbeitungsqualität und die sehr gute Bedienbarkeit ist der hohe Preis zudem gut investiert.

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 Schuld ist die träge Kühlung
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FranzIntel 22. Dez 2018

@ilovekuchen: Ein "wenig Videobearbeitung" wäre nett? Wir haben damit gerade unterwegs...

B.I.G 04. Nov 2018

Nun ja 3kg +20kg im Rucksack sind halt mehr als 1kg + 20kg im Rucksack und das merkt...

JoeSenfmacher 26. Okt 2018

Ein Zoll dick, Geforce 750m drin.. Kocht meine SSD auch schonmal auf 100°C hoch.. Läuft...

Kaldra 24. Okt 2018

Vorallem bei so teuren Geärten gebe ich dir recht. Aber die Hersteller (ggf. Intel...

narfomat 24. Okt 2018

115W gesamtleistung (45+70) in ultrabook verbauen, welches aufgrund der dicke und damit...



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