Das falsche Display

Einen gravierenden Unterschied zu vielen anderen Thinkpads sehen wir, sobald wir das X1 Extreme aufklappen: Ein spiegelndes Display mit Touchscreen, statt des gewohnten matten Bildschirms. Außerdem hat das 15,6-Zoll-Panel eine hohe UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Das ist definitiv ein Vorteil. Allerdings müssen wir dafür auf ein entspiegeltes Display verzichten.

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Schon nach kurzer Zeit nerven uns die Lichtspiegelungen sogar in Innenräumen. Und das, obwohl die Helligkeitswerte des Bildschirms nicht schlecht ausfallen. Im Durchschnitt erreicht das Gerät 402 Candela pro Quadratmeter und hält damit die im Datenblatt versprochenen 400 cd/m² ein. Das ist an sich ein guter Wert, allerdings reflektiert Umgebungslicht stark, was uns doch ab und an irritiert.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Es ist daher sehr schön, dass Lenovo das Notebook auch mit einem dunkleren, aber entpspiegelten Full-HD-Panel ohne Touchscreen und zu einem geringeren Preis anbietet. Diese Konfiguration ist empfehlenswert, wenn das Gerät auch mal außerhalb des Schreibtisches zum Einsatz kommt.

Anwendungsleistung - Note sehr gut

Die Leistung des X1 Extreme ist gerade in produktiven Anwendungen sehr gut. Das ist dem Intel Core i7-8750H mit sechs Kernen und zwölf Threads zu verdanken. Den Basistakt von 2,2 GHz kann die CPU auf bis zu 4,1 GHz erhöhen. Unter Volllast während der Videoencodierung in Adobe Premiere Pro CC v13 liegt der Takt beim X1 Extreme durchschnittlich bei 3,2 GHz. Beim Youtube-Preset für 2160p mit H.264-Codec kommen zudem die integrierte Intel-Grafikeinheit und die dedizierte Nvidia Geforce GTX 1050 Ti Max-Q zu Hilfe.

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Die Rechengeschwindigkeit ist folglich ziemlich beeindruckend: In nur 8:08 Minuten schließt das Notebook die Umwandlung einer Folge des Golem.de-Wochenrückblicks (WR-KW1018) ab. Zum Vergleich: Der 95-Watt-Desktop-Prozessor Intel Core i7-8700K samt einer Geforce 2080 Ti ist mit 7:57 Minuten nicht wesentlich schneller. Die Vorgängergeneration Core i7-7700K mit derselben Grafikkarte braucht für diese Aufgabe knapp 10 Minuten.

  • Auch die WLAN-Karte ist herausnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Platz für ein zweites M.2-Laufwerk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter den zwei schwarzen Abdeckungen ist der RAM zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind nicht zu auffällig dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der gewohnte Trackpoint  und die sehr gute Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ähnelt anderen Thinkpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor wirkt bei dem vielen Platz schon fast winzig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch an der linken Seite können wir einige Ports nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design ist dezent gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thinkpad X1 Extreme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist recht hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor drosselt nach einer Weile drastisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Damit das Notebook die Temperatur in den Griff bekommt (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch die Laufzeit in PCMark 8 ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die SSD ist erwartet flott. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Auch in anderen Anwendungen ist das Thinkpad X1 Extreme flott unterwegs. Bildbearbeitung in Adobe Photoshop CC ist selbst bei hochauflösendem Quellmaterial ruckelfrei möglich. Für solche Aufgaben sind die 16 GByte DDR4-RAM eine Hilfe. Zudem ist die schnelle NVMe-SSD ein Vorteil - Lenovo verbaut eine Samsung PM981. Entsprechend hoch sind die Datenraten: 3.412 MByte/s im sequentiellen Lesen und 1.921 MByte/s im sequentiellen Schreiben.

Im Multicore-CPU-Benchmark Cinebench R15 erreicht das Notebook ebenfalls einen guten Wert: Mit 1.097 Punkten ist es knapp 15 Prozent schneller als ein System mit Core i7-7700K. Allerdings bemerken wir hier bereits ein merkwürdiges Verhalten, das wir dem trägen Kühlssystem zuschreiben.

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 Thinkpad X1 Extreme im Test: Lenovos 15-Zöller ist ein leistungsstarker HitzkopfSchuld ist die träge Kühlung 
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FranzIntel 22. Dez 2018

@ilovekuchen: Ein "wenig Videobearbeitung" wäre nett? Wir haben damit gerade unterwegs...

B.I.G 04. Nov 2018

Nun ja 3kg +20kg im Rucksack sind halt mehr als 1kg + 20kg im Rucksack und das merkt...

JoeSenfmacher 26. Okt 2018

Ein Zoll dick, Geforce 750m drin.. Kocht meine SSD auch schonmal auf 100°C hoch.. Läuft...

Kaldra 24. Okt 2018

Vorallem bei so teuren Geärten gebe ich dir recht. Aber die Hersteller (ggf. Intel...

narfomat 24. Okt 2018

115W gesamtleistung (45+70) in ultrabook verbauen, welches aufgrund der dicke und damit...



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