Schnell genug für fast alles

Das Thinkpad kann auf Intels aktuelle Tiger-Lake-H45-SoCs zurückgreifen. In unserem Muster ist das der Core i7-11800H mit einer TDP von 27 Watt. Lenovo entscheidet sich hier also gegen die volle Nutzung von 45 Watt, die Intel maximal angibt. Die 27 Watt nutzt der Chip auch samt seiner 16 Threads in Anwendungen aus. Im Cinebench R20 erreichen wir gute 3.292 Punkte, die auch nach mehreren Durchläufen stabil bleiben.

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Im direkten Vergleich ist hier AMDs Cezanne-SoC Ryzen 9 5900HX mit 25 Watt im Asus Zephyrus Duo 15 langsamer unter Dauerlast und schneller im initialen Durchlauf. Dort messen wir mindestens 3.046 Punkte und maximal 3.701 Punkte. Der Intel-Chip konkurriert auch mit dem eigenen Haus, etwa dem direkten Vorgänger Core i7-10875H, der im gleichen Test und mit höherer TDP von 38 Watt auf 3.036 Punkte kommt.

Im CPU-Rendertest mit Blender 2.81 und dem bekannten BMW-Benchmark benötigt das Thinkpad X1 Extreme Gen 4 318 Sekunden (5:18 Minuten). Die Grafikeinheit braucht mit 7:42 Minuten wesentlich länger.

GPU reicht aus

Trotzdem geht die Grafikleistung der Geforce RTX 3050 Ti Mobile in Ordnung. In Games ist es allerdings notwendig, die 4K-Auflösung zu vergessen und stattdessen auf 1080p zu setzen. Ansonsten rendern selbst weniger anspruchsvolle Games wie CS:GO eher langsam. Sind wir mit der Einschränkung einverstanden, erreichen wir in Valves Ego-Shooter immerhin 112 fps - mit hohen Detaileinstellungen, 4x AF und 2x AA.

  • SSD-Geschwindigkeit in Crystaldiskmark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark GPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in Cinebench R20 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Temperatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der Grafikeinheit  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in Shadow of the Tomb Raider  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbvolumen und Delta E des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbdiagramm des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausdauer in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
FPS in Shadow of the Tomb Raider (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Das Action-Adventure Shadow of the Tomb Raider ist da wesentlich anspruchsvoller. Die Nvidia-GPU erreicht hier 43 fps. Dabei wird die Auflösung ebenfalls auf 1080p und der Grafikdetailgrad auf die Voreinstellung "hoch" gesetzt. 43 fps sind noch immer gut spielbare Bildraten.

Generell schneidet die Geforce RTX 3050 Ti Mobile in Games wesentlich besser ab als etwa eine integrierte GPU von Intel und AMD. Die Intel Iris Xe des Core i7-1165G7 im Razer Book schafft mit mittleren Grafikdetails, aber etwas höherer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln 82 fps in CS:GO.

Allerdings gibt es auch wesentlich schnellere Alternativen. Die Geforce RTX 3070 Mobile im Alienware M15 R4 kommt im gleichen Test etwa auf 231 fps und damit auf fast die doppelten Frames.

  • SSD-Geschwindigkeit in Crystaldiskmark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark GPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in Cinebench R20 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Temperatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der Grafikeinheit  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in Shadow of the Tomb Raider  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbvolumen und Delta E des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbdiagramm des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausdauer in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
FPS in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Wer bessere Leistung möchte, kann auch beim Thinkpad X1 Extreme Gen 4 auf eine schnellere GPU setzen. Lenovo bietet Modelle mit Geforce RTX 3060, RTX 3070 und RTX 3080 Mobile an. Diese drei Modelle sind dann allerdings noch teurer.

Läuft hörbar, aber nicht zu laut

Die GPU benötigt unter realistischer Auslastung in Spielen zwischen 35 und 55 Watt Leistung. Die Systemleistung inklusive SoC und allen anderen Komponenten liegt entsprechend hoch bei 95 Watt, sodass auch ein etwas größeres Lenovo-Netzteil mit einer Leistung von 170 Watt beiliegt. Die CPU bleibt aber selbst im zehnminütigen Dauerlauf bei stabilen 68 Grad Celsius.

Zudem hält sich das Lüftergeräusch in Grenzen. Wir hören zwar generell ein homogenes Rauschen. Das ist aber weder besonders ungleichmäßig, noch übermäßig laut. Unter normalen Arbeitsbedingungen, also etwa beim Textschreiben und in Office-Programmen ist das Gerät gar nicht zu hören.

  • SSD-Geschwindigkeit in Crystaldiskmark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Blender-BMW-Benchmark GPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in Cinebench R20 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Temperatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der Grafikeinheit  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • FPS in Shadow of the Tomb Raider  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsaufnahme der CPU (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbvolumen und Delta E des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbdiagramm des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausdauer in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Ausdauer in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Für ein 16-Zoll-Gerät ist das X1 Extreme Gen 4 zudem ziemlich ausdauernd. Klar können wir durch die leistungsfähigere Hardware keine Rekordwerte bei der Akkulaufzeit erwarten. Im PCMark10-Dauerlauf erreicht das System aber immerhin 8:18 Stunden bei einer Displayhelligkeit von 200 cd/m². Lenovo selbst gibt eine maximale Laufzeit von 10 Stunden an.

ThinkPad X1 Extreme Gen 4 (16" Intel)

Das wundert wenig, da im Notebook ein 88,6-Wattstunden-Akku und damit ein überdurchschnittlich großer Energiespeicher verbaut ist. Der nimmt im Gehäuse relativ viel Platz weg. Es bleibt aber genug Platz für austauschbare Komponenten. So sind hier zwei SODIMM-Module für DDR4-RAM verbaut. Unser Testmuster verwendet einen einzelnen 16-GByte-Riegel. Es lässt sich problemlos ein weiterer Riegel nachrüsten.

  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das typische Thinkpad-Logo auf dem Deckel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Um 180 Grad einstellbares Panel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Extreme Gen 4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Trackpad ist groß und präzise. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die typische Tastatur-Trackpoint-Kombination (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Trackpoint darf nicht fehlen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fn- und Strg-Taste sind vertauscht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Webcam mit Schieberegler (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich leicht aufschrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Akku ist groß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist gesteckt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein zweiter freier SO-DIMM-Slot für noch mehr RAM. Hier ist ein einzelner 16-GByte-Riegel installiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Notebook hat zwei kleine Lüfter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Gerät lässt sich leicht aufschrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Gleiches gilt für Komponenten wie das WLAN-Modul von Intel (AX210 mit Wi-Fi 6E), das 5G-Modem von Qualcomm (X55 5G) und die Samsung-NVMe-SSD im M.2-2280-Formfaktor (PM9A1). Übrigens ist die PCIe-Gen-4-SSD schnell genug. In Crystaldiskmark messen wir 4.868 MByte/s im sequentiellen Schreiben und 6.835 MByte/s im sequentiellen Lesen.

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 Thinkpad X1 Extreme Gen 4 im Test: Das beste Notebook in 16 Zoll kommt von LenovoVerfügbarkeit und Fazit 
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Test_The_Rest 01. Nov 2021 / Themenstart

Mich nervt es jeden Tag gewaltig, wenn ich mit meinem Lenovo-Firmennotebook unter Win10...

HabeHandy 24. Okt 2021 / Themenstart

Dafür gibt es dank Stereo Lautsprecher mit Dolby Atmos tollen Sound. Mit Numpad wäre kein...

HabeHandy 24. Okt 2021 / Themenstart

Taugt die Bildqualität der neuen 1080oWebcam eigentlich? Bei den früheren 720p Webcams...

on(Golem.de) 23. Okt 2021 / Themenstart

Lenovo hat im Thinkpad X1 Extreme Gen4 die CPU auf 27 Watt eingestellt. Intels 45-Watt...

PeterTasse 22. Okt 2021 / Themenstart

Wenn Geld keine Rolle spielt, kaufe ich nen ASUS oder sonstigem Kram. Da verprasse ich...

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