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Verfügbarkeit und Fazit

Lenovo verkauft das Thinkpad X1 Carbon Gen9 über den eigenen Webshop, zudem gibt es weitere Varianten im regulären Onlinehandel. Das günstigste Modell mit mattem 1200p-Display, Core i5-1135G7 samt 8 GByte RAM und 256 GByte fassender SSD ohne Betriebssystem kostet 1.740 Euro.

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Unser Testgerät mit gleicher CPU, doppelt so viel Arbeits- sowie Festspeicher und Windows 10 Home liegt bei 1.920 Euro. Nach oben hin gibt es ein helleres 2400p-Touch-Panel, außerdem bis zu einem Core i7-1185G7, dazu bis zu 32 GByte RAM und bis zu einer 2-TByte-SSD mit Windows 10 Pro für bis zu 3.160 Euro.

Fazit

Nachdem das Thinkpad X1 Carbon als Gen7/Gen8 auf dem gleichen Design basierten und noch einen 14-nm-Prozessor verwendeten, hat Lenovo beim Thinkpad X1 Carbon Gen9 das Ultrabook in weiten Teilen umgebaut: Das Gehäuse ist noch ein bisschen kompakter geworden, die Anschlüsse und die Lüftungsschlitze wurden sinnvoller platziert.

Mit zwei Thunderbolt 4 (via USB-C), zwei USB-A und HDMI weist das Thinkpad X1 Carbon Gen9 vielfältige Buchsen auf - einzig einen Kartenleser vermissen wir wie schon bei diversen Vorgängern. Dafür ist Lenovo endlich auf ein 16:10-Display gewechselt, dessen mattes IPS-Panel mit knapp 400 cd/m² hell leuchtet und mehr vertikale Pixel zeigt; das erleichtert den Arbeitsalltag ziemlich.

Hinsichtlich der Performance weist Tiger Lake mit 10-nm-Technik einen deutlichen Performance-Zuwachs verglichen mit den bisherigen 14-nm-Prozessoren auf. Angesichts der starken Konkurrenz stellt sich jedoch die Frage, warum Lenovo nicht einen schnelleren Ryzen-Chip mit acht statt vier CPU-Kernen verbaut hat. Zumindest für künftige Thinkpad X1 Carbon sollte AMD unserer Meinung nach ebenfalls eine Option sein.

Die Zusammenarbeit mit Intel und deren Evo-Programm sorgt immerhin dafür, dass das Thinkpad X1 Carbon Gen9 eine hervorragende Akkulaufzeit erreicht. Das liegt einerseits an Tiger Lake, andererseits hat Lenovo verglichen mit der Gen7/Gen8 die Kapazität von 51 auf 57 Wattstunden erhöht - und das trotz geringerem Volumen.

ThinkPad X1 Carbon Gen 9 (14" Intel)

Womit wir beim einzigen wirklichen Kritikpunkt wären: Das Thinkpad X1 Carbon Gen9 übernimmt abseits des gelungenen Power-Buttons samt integriertem Fingerabdrucksensor und des etwas breiteren Clickpads die Eingabegeräte der Gen7/Gen8. Das bedeutet flachere Tasten und weniger Hub, worunter das vom Gen6 bekannte exzellente Schreibgefühl leidet. Hinzu kommen die fehlenden Erhöhungen der drei Trackpoint-Maustasten, was es schwieriger macht, zu fühlen, wo der Daumen gerade liegt.

Aus diesem Grund verbindet uns eine Hassliebe mit dem Thinkpad X1 Carbon Gen9: So toll es in den meisten Punkten abschneidet, so sehr ärgern uns die schlechteren, wenngleich immer noch guten Eingabegeräte - mit denen der Gen6 hingegen wäre das Ultrabook schlicht grandios. Also Lenovo: Ihr wisst Bescheid!

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 16:10-Display trifft lange Akkulaufzeit
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ms (Golem.de) 12:07 / Themenstart

Da steht "oft nicht", bitte genau lesen - ob die Lüfter laufen, lässt sich an der...

FlyingDaedalus 05. Mai 2021 / Themenstart

Wollte eigentlich auch AMD, aber habe mir nun vor ein paar Monaten einen Yoga mit dem i7...

FlyingDaedalus 05. Mai 2021 / Themenstart

Allgemein empfinde ich die Schärfe als deutlich angenehmer als bei einem Full HD Display...

linuxdoesrock 04. Mai 2021 / Themenstart

Also ich hab auf YouTube diesen Test der Webcam gefunden und fand die Qualität...

ms (Golem.de) 03. Mai 2021 / Themenstart

X13 Gen2 hat ebenfalls 1,5 mm - davon ab finde ich 16:10 sehr gut.

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