Schnell, aber dennoch leise

Lenovo stattet das Business-Ultrabook erneut mit Intels Quadcores der U-Reihe aus, intern heißen diese Kaby Lake Refresh. Üblicherweise sind die Prozessoren auf eine thermische Verlustleistung von 15 Watt ausgelegt, Partner können den Wert aber zugunsten einer höheren Geschwindigkeit steigern. Lenovo hat die Chips auf dauerhafte 23 Watt und kurzfristige 29 Watt (für 28 Sekunden) eingestellt, das zeigen unsere beiden Modelle, die jeweils mit einem Core i7-8550U versehen sind.

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Neben der TDP ist aber auch das Temperatur-Limit relevant, welches beim Thinkpad X1 Carbon Gen6 bei konservativen 75 Grad Celsius liegt - eine Weile erlaubt Lenovo auch 90 Grad, was für mehr Leistung sorgt. Im Netzbetrieb unter Cinebench-R15-Dauerlast schafft das Lenovo-Gerät immerhin 2,3 GHz und 510 Punkte (Windows-Energiestatus Bessere Leistung). Das aktuelle XPS 13 ist mit 640 Punkten dank besserer Kühlung schneller, aber auch viel lauter. Das Thinkpad X1 Carbon Gen6 drosselt nach ein paar Minuten mit x265-Encoding aufgrund des 75-Grad-Limits auf 15 Watt, daher arbeitet es recht leise.

  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Netflix' The Bright unterstützt HDR. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem X1 Carbon wird The Bright mit HEVC und BT2020 gestreamt. (Screenshot: Golem.de)
  • HDR klappt auch bei Yotube. (Screenshot: Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit im Gerät stecken 8 GByte oder 16 GByte Arbeitsspeicher im Dualchannel, wie üblich ist der LPDRR3-2133 verlötet. Zumindest in unseren beiden Testmustern waren unterschiedliche SSDs in M.2-Bauweise verschraubt, wenngleich sie mit PCIe Gen3 x4 identisch angebunden sind: Das 1-TByte-Modell ist eine Samsung PM981, das 512-GByte-Pendant hingegen eine Lenovo-SSD. Mit 2,7 GB/s lesend und 1,4 GByte/s schreibend transferiert sie langsamer als die Samsung mit 3,3 GB/s und 2,3 GB/s. Bei wahlfreien Zugriffen mit kleinen Dateien geben sich beide SSDs aber wenig.

Drahtlose Verbindungen wie Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN erfolgen beim Thinkpad X1 Carbon Gen6 über ein 8265-Kärtchen von Intel, hier wäre das neuere 9260-Modul mit doppelter theoretischer Bandbreite und Bluetooth 5 schön gewesen. Selbst optional bietet Lenovo aber keine solche Lösung an - schade. Wer möchte, kann die Bodenplatte des Ultrabooks abnehmen und die M.2-SSD und den WLAN-Baustein austauschen, LTE nachrüsten klappt wie erwähnt nicht ohne Weiteres.

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Der Akku ist fest integriert. Viel mehr aber interessierte uns: Wie unterscheiden sich die beiden 1440p-Versionen des Thinkpad X1 Carbon Gen6 bei der Akkulaufzeit und verringert HDR die Dauer, mit der wir ein Netflix-Video streamen können?

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 HDR-Inhalte nur im DunklenDie Akkulaufzeit überzeugt 
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