• IT-Karriere:
  • Services:

Thinkpad Ultra Docking Station im Test: Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Mit der 2018er-Generation hat Lenovo auf ein neues Dockprinzip umgestellt und verwendet dabei USB Typ C. Bei einem kurzen Test war die Mechanik sehr zuverlässig - ein paar Macken hat das teure Dock aber auch.

Ein Test von veröffentlicht am
Ultra Docking Station mit Thinkpad X1 Carbon Gen6
Ultra Docking Station mit Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn es um das Anschließen von besonders viel Peripherie in einem Arbeitsschritt geht, gibt es derzeit zwei grundverschiedene Ansätze. Der eine ist ein externes Dock, das per USB-Typ-C-Kabel an den Rechner gestöpselt wird. Dell und Toshiba verfolgen diesen Ansatz vor allem, aber auch Fujitsu in seinen besonders flachen Geräten. Bei Dell gibt es neuerdings sogar einen Doppel-USB-C-Stecker für 200 Watt. Der andere Ansatz ist das mechanische Dock, wie es HP und Fujitsu auch noch in der 2019er-Generation mit einem proprietären Anschluss verwenden werden.

Inhalt:
  1. Thinkpad Ultra Docking Station im Test: Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik
  2. Viele Anschlüsse am Dock
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Lenovo folgte diesem Prinzip lange auch, doch mit immer dünner werdenden Geräten wurde der Platz unter dem Notebook knapp - das schafft nur noch Fujitsu. Als Konsequenz hat Lenovo selbst bei der X-Serie teilweise das Docking aufgegeben, bringt es jetzt aber zurück. Zur Elektronikmesse CES 2018 wurde die interessante Kombination aus Doppel-USB-C, einem proprietären Stecker und solider Mechanik vorgestellt. Wir konnten sie testen.

Gedockt wird mit dem neuen Thinkpad-Ultradock, offizieller Name Thinkpad Ultra Docking Station (40AJ0135), wie gehabt: Das Gerät wird auf das Dock gelegt und die 3-Stecker-Kombination mit einem einfachen Schieberegler links am Notebook eingedockt. Das funktioniert äußert zuverlässig, so wie früher. Nur das seitliche Docken ist neu und war bisher vorwiegend eine HP-Spezialität. Es wird aber nicht nur seitlich gedockt. Von unten halten zwei Metallklammern das Notebook in Position. Das ist wichtig, wenn das Dock zwecks Diebstahlschutz abgeschlossen wird. Zwei LEDs zeigen den Status, eine rote für das Schloss und eine weiße für die elektrische Verbindung. Eingeschoben werden dabei seitlich zwei USB-C-Stecker und ein proprietärer Stecker, der auch als LAN-Port mit einem Adapter direkt verwendet werden kann.

Ausprobiert haben wir dies mit dem aktuellen Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Test). Die Notebook-Serie kam zwischenzeitlich sogar ohne Dock-Möglichkeit auf den Markt, war also mitunter schwer als klassisches Business-Gerät einzustufen, wenngleich es sehr teuer ist und Geschäftskunden als Zielgruppe hat. Es gehört zu den neuen Business-Geräten, bei denen nur noch wenig ausgetauscht werden kann. Aber immerhin ist das Docking wieder zurückgekommen. Das Dock ist auch mit anderen Geräten kompatibel. Zu beachten ist allerdings, dass Anwender am X1 Carbon erst einmal einen Plastikschutz des Dock-Anschlusses entfernen müssen. Uns ist nicht ganz klar, was der Schutz dort soll, denn der geht garantiert verloren, so klein wie er ist.

Stellenmarkt
  1. Quentic GmbH, Berlin
  2. alpha Tonträger Vertriebs GmbH, Erding

Unsere Ultra Docking Station gehört zum High-End-Bereich. 320 Euro kostet sie derzeit und bringt zusätzlich ein 135-Watt-Netzteil mit. Es ist das klassische Netzteil mit dem viereckigen, gelben Stecker. Da das X1 Carbon ein USB-C-Gerät ist, lässt sich das Netzteil nur über das Dock verwenden. Eine Stromversorgung des Docks über ein USB-C-Netzteil ist nicht möglich. Das wundert uns ein wenig, schließlich könnte man dies zumindest als Redundanz einbauen.

Immerhin kann das Dock aber über das Notebook mit Strom versorgt werden und funktioniert damit auch ohne Netzteil. Die Leistungsaufnahme hält sich in Grenzen. Es sind etwa 2 bis 3 Watt extra, bei Anschlussnutzung wie Monitoren oder dem Netzwerkkabel. Prinzipiell kann das Dock mehr, dazu müssen wir aber zunächst auf die Anschlüsse eingehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Viele Anschlüsse am Dock 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 51,99€
  2. 2,99€
  3. 4,99€
  4. 1,07€

p h o s m o 13. Jun 2018

Das X1 auch. Grüße, p h o s m o

Eheran 31. Mai 2018

Du kannst nicht sagen "ja ist so" und dann dem genau widersprechen bzw. etwas ganz...

BeRo 28. Mai 2018

Die mögliche Antwort dazu findest du u.A. bei https://forum.golem.de/kommentare/sonstiges...


Folgen Sie uns
       


Minecraft Earth - Gameplay

Minecraft schafft den Sprung in die echte-virtuelle Welt: In Minecraft Earth können Spieler direkt in der Nachbarschaft prächtige Gebäude aus dem Boden stampfen und gegen Skelette kämpfen.

Minecraft Earth - Gameplay Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
    Need for Speed Heat im Test
    Temporausch bei Tag und Nacht

    Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
    Von Peter Steinlechner

    1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

      •  /