Thinkpad T60/T61: Bastler baut modernes Mainboard für Thinkpad-Klassiker

Mit Intel-Tiger-Lake-Chip, DDR4-RAM und Thunderbolt 4 bringt das T700-Mainboard das Thinkpad T60 aus dem Jahr 2006 ins Jahr 2021.

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Das Thinkpad T60 ist ein Klassiker von 2006.
Das Thinkpad T60 ist ein Klassiker von 2006. (Bild: IBM/Lenovo)

Der Entwickler und Bastler Xue Yao will Geld für ein ungewöhnliches Projekt sammeln. Er hat eine Hauptplatine für die alten, aber beliebten Thinkpad T60 und T61 entwickelt. Die T700 soll das mittlerweile als obsolet geltende Mainboard ersetzen und die Plattform mit Intels Tiger Lake und Thunderbolt 4 modernisieren. Interessenten würden das Mainboard einfach austauschen und dadurch ein modernes Gerät im klassischen Chassis von 2006 erhalten.

Das Mainboard soll alle im T60 und T61 mitgelieferten Displays unterstützen und ist zum Gehäuse des 15-Zoll-T60 mit 4:3-Panel voll kompatibel. Besitzer eines T60 oder T61 mit 14,1-Zoll-4:3-Panel müssen ein paar Modifikationen am Gehäuse vornehmen. Gleiches gilt für die 16:10-Varianten des T60 und T61 in 15,4 und 14,1 Zoll.

Auf dem Mainboard ist ein Intel Core i7-1165G7 verbaut, der aktuell zu den High-End-CPUs im Mobilsektor zählt. Das SoC bringt zwei Thunderbolt-4-Ports mit USB-C-Steckkopf gleich mit. Außerdem gibt es interne Schnittstellen für mehrere USB-A-Ports (3.2 Gen1 und 2.0), Lötstellen für RJ45 und einen bereits vorinstallierten VGA-Port. Auch die Tastatur, das Touchpad und ein SATA-3-Laufwerk können an das Mainboard direkt angeschlossen werden.

Displays von Dell sind kompatibel

Per eDP-Verbinder können auch andere Displayanschlüsse genutzt werden. Der Port ist zudem mit alternativen internen Displays kompatibel. Bastler können ihr Thinkpad-Display etwa mit dem Panel eines XPS15 oder Zenbook 14X austauschen, um eine höhere Auflösung zu erhalten.

Auf dem Board sind zwei M.2-Slots für NVMe-SSDs verbaut. Zudem können zwei SO-DIM-RAM-Module im Dual-Channel installiert werden. Neben dem Mainboard selbst müssen hier also weitere Komponenten gekauft werden. Diese sind dann für spätere Upgrades oder Reparaturen auch austauschbar.

Ganz günstig wird ein solches Bastelprojekt nicht sein: 1.100 US-Dollar kostet ein Exemplar. Die Zahlungen sind nur privat an den Ersteller möglich. Interessenten kontaktieren ihn per DM. Entsprechend können hier kein Käuferschutz oder andere Maßnahmen genutzt werden, sollte das Projekt nicht Realität werden. Da sich der Preis laut Xue Yao zudem noch ändern kann, bietet er zumindest Rückerstattungen an.

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gadthrawn 24. Nov 2021

Und? Die alten eeepc hatten ein 1024x600 auflösendes Display mit um 200cd/m2. Einziger...

Der_Ingo 23. Nov 2021

Eigentlich nicht. Es ist überraschend, wie gut so eine Maschine heute noch mithält. Da...

gadthrawn 23. Nov 2021

Nen X201 habe ich mit Dock im Keller gefunden und jetzt liegt es in der Kiste zum entsorgen.

toastedLinux 23. Nov 2021

Ich hatte von meinem Arbeitgeber vor Jahren ein T60 und fand es ziemlich scheiße. Ich...



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