Verfügbarkeit und Fazit

Lenovo verkauft das Thinkpad E480 ab 540 Euro und das Thinkpad E485 ab 550 Euro, wobei Letzteres mit einem 1080p-Display und einer 128-GByte-SSD statt einem 768p-TN-Panel samt einer 500-GByte-Festplatte ausgestattet ist. Die von uns getesteten Varianten mit 8 GByte Arbeitsspeicher, mattem 1080p-Bildschirm und 256 GByte fassender NVMe-SSD kosten 680 Euro (E480) und 700 Euro (E485). Warum das AMD-Gerät leicht teurer ist, erschließt sich uns nicht. Im Online-Handel kostet das Ryzen-Thinkpad mit knapp 650 Euro aber weniger als das Core-i5-Modell für 700 Euro.

Fazit

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Für unter 700 Euro sind das Thinkpad E480/E485 grundsätzlich gute Angebote von Lenovo: Die beiden 14-Zoll-Notebooks sind trotz des niedrigen Preises sauber verarbeitet und die Anschlussvielfalt überzeugt. Fragwürdig finden wir allerdings den 2018 nicht mehr zeitgemäßen USB-2.0-Port an der rechten Seite, der Micro-SD-Kartenleser hingegen ist wohl dem Smartphone-Trend geschuldet. Die Tastatur und der Trackpoint sind Lenovo-typisch exzellente Eingabegeräte, das um weite 180 Grad aufklappbare Display mit befriedigender Helligkeit hilft bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die Unterschiede zwischen dem E480 mit Intel-Chip und dem E485 mit AMD-Prozessor sind auffällig: Während es Ersteres mit beleuchteter Tastatur gibt, fehlt bei Letzterem diese Option. Das IPS-Panel des Displays ist nominell das gleiche von Innoluxx, das des Ryzen-Notebooks weist aber eine sichtbare Blickwinkelabhängigkeit auf. Beim Thinkpad E485 mit Ryzen nervt überdies das Qualcomm-WLAN und die auf 11 Watt statt auf 15 Watt gedrosselte Leistung des Prozessors. Besonders schlecht schneidet obendrein das AMD-Gerät bei der Akkulaufzeit ab, sie beträgt mit fünf bis sechs Stunden nur zwei Drittel oder gar die Hälfte des Intel-Modells mit gleichen 45 Wattstunden.

Lenovos Entscheidungen bei der Ausstattung sowie bei der Implementierung des Ryzen-Chips machen es schwer, das Thinkpad E485 zu empfehlen. Das Thinkpad E480 mit Intel-Chip kostet nahezu das gleiche, Käufer erhalten aber schlicht das bessere Gerät.

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Nach Vollendung des Artikels und noch vor dessen Veröffentlichung erhielten wir Rückmeldung auf unsere Anfrage zum Thinkpad E485 bei AMD und Lenovo: Die Firmware und die Treiber des Geräts sollen in unbestimmter Zeit aktualisiert werden, insbesondere mit Blick auf die Akkulaufzeit. Vorerst ist das Thinkpad E485 aber so im Handel, wie wir es getestet haben.

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 Das E485 hat ein Akku-Problem
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ms (Golem.de) 11. Mär 2019

Ich habe das Gerät nicht da und Lenovo kann es als Sample derzeit nicht liefern.

Evil Azrael 03. Sep 2018

Das Speicherwirrwar beim Ryzen hat mich auch angekotzt, hab meinen am ersten Tag bekommen...

Evil Azrael 01. Sep 2018

Kein Ding, hätte ich das früher gewusst, dann hätte ich dir meins verkauft. Mit...

hova789 01. Sep 2018

Ich habe den Cable Matters USB C Multiport Adapter mit 2x HDMI bestellt und bin wunschlos...



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