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Das E485 hat ein Akku-Problem

Lenovo verkauft die beiden Notebooks mit einem matten 1080p-Panel, wobei der Hersteller variiert. Die LEN40A9-Panels unserer zweier Testmuster stammen jeweils von Innolux, Kunden können aber beispielsweise auch eins von AU Optronics erwischen. Lenovo nennt eine Helligkeit von 250 cd/m², was bei heller Sonneneinstrahlung zu wenig ist. Das AMD-E485 schafft bei uns anständige 260 cd/m², das Intel-E480 hingegen nur niedrige 214 cd/m². Der Kontrast fällt mit 1:1.374 und 1:1.255 jeweils erfreulich hoch aus. Ärgerlich ist die erkennbare horizontale Blickwinkelabhängigkeit beim E485, die bei einem IPS-Panel so nicht auftreten sollte.

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Unter der Tastatur des Thinkpad E480/E485 verbaut Lenovo jeweils einen AMD/Intel-Prozessor und zwei SO-DIMM-Bänke für DDR4-Speicher, wovon ein Slot mit 8 GByte belegt ist. Das Betriebssystem liegt bei unseren Samples auf einer 256 GByte fassenden NVMe-SSD in M.2-Bauweise; eine stammt von Lenovo und eine von Sandisk. Die Leserate ist mit über 1 GByte/s noch passabel, die Schreibgeschwindigkeit mit unter 200 MByte/s aber mies. Wer möchte, kann die beiden Thinkpads zusätzlich mit einer 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD bestücken. Bluetooth 4.1 und langsames ac-1x1-WLAN werden von einem Intel-ac-3165- oder Qualcomm-9377-Kärtchen bereitgestellt, eine schnellere ac-2x2-Verbindung kostet extra. Das Qualcomm-Modell im E485 litt nach Neustarts unter Verbindungsabbrüchen und der Empfang war schlechter.

  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Lenovos Thinkpad E485 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Der Prozessor im Thinkpad E480 ist ein Core i5-8250U mit vier Kernen und Hyperthreading und bis zu 3,4 GHz. Lenovo gestattet dem Chip kurzfristig 25 Watt, dann wird er auf 15 Watt gedrosselt. Bei Last mit x265-Encoding pendelt sich der 8250U bei 2,35 GHz und 70 Grad Celsius ein. Im Thinkpad E485 steckt ein Ryzen 5 2500U mit vier Kernen und ebenfalls acht Threads und bis zu 3,6 GHz. Er wurde aus uns unbekannten Gründen auf maximal 11 Watt eingestellt, dennoch schafft er konstant 2,6 GHz bei 75 Grad Celsius (Tdie) - obwohl er nach ein paar Minuten auf gerade einmal knapp 10 Watt gebremst wird.

Die Geschwindigkeit beider CPUs fällt ähnlich aus, je nach Workload liegt mal der und mal der andere Chip vorne: Tendenziell hat AMD leichte Vorteile bei Multithreading und Intel bei Singlethreading. Im Leerlauf dreht der Lüfter der Thinkpads selten und wenn meist beim Ryzen-Modell. Unter Last bleiben beide leise, wobei das E485 klar ruhiger ist. Hinsichtlich der 3D-Leistung werden in den Prozessor integrierte Grafikeinheiten, die Radeon RX Vega 8 bei AMD und die UHD Grapics 620 bei Intel, durch das einzelne Speichermodul limitiert. Dennoch ist die Radeon-iGPU etwas schneller, für mehr als ein paar ältere Spiele oder genügsame aktuelle Titel reicht die Performance aber nicht. Mit Dualchannel steigt die Geschwindigkeit drastisch.

Lenovo verschraubt im Thinkpad E480/E485 einen 45-Wattstunden-Akku, der per 65-Watt-Netzteil in anderthalb Stunden geladen wird. Wir hatten bei beiden Geräten ähnliche Laufzeiten erwartet, wurden aber eines besseres belehrt: Bei Netflix-Streaming (Star Trek Discovery) mit 200 cd/m² kam das AMD-Modell nur auf 4:59 Stunden, das Intel-Notebook aber auf 10:10 Stunden. Der Youtube-Test (Nyan Cat) zeigte mit 6:24 Stunden zu 10:53 Stunden das gleiche katastrophale Resultat. Bei der lokalen Videowiedergabe (Big Buck Bunny H.264) im Flugzeugmodus ändert sich mit 4:51 Stunden zu 11:22 Stunden ebenfalls nichts, zumindest konnten wir so das WLAN-Modul ausschließen. Unter hoher Last mit Rocket League erreichen beide Geräte rund zwei Stunden.

Der Hersteller selbst hat 9:37 Stunden für das Thinkpad E485 und 13:51 Stunden für das Thinkpad E480 im Mobile Mark 2014 gemessen, was nicht allzu weit von unseren Werten entfernt ist. Eine aktuelle Radeon Software gibt es übrigens nicht, die Version 17.7 ist bereits einige Monate alt und hat bisher keinen Nachfolger seitens Lenvovo erhalten. Die Installation der Radeon Software 18.8.1 klappt umständlich per Geräte-Manager.

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 Thinkpad E480/E485 im Test: AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-NotebookVerfügbarkeit und Fazit 
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ms (Golem.de) 11. Mär 2019

Ich habe das Gerät nicht da und Lenovo kann es als Sample derzeit nicht liefern.

Evil Azrael 03. Sep 2018

Das Speicherwirrwar beim Ryzen hat mich auch angekotzt, hab meinen am ersten Tag bekommen...

Evil Azrael 01. Sep 2018

Kein Ding, hätte ich das früher gewusst, dann hätte ich dir meins verkauft. Mit...

hova789 01. Sep 2018

Ich habe den Cable Matters USB C Multiport Adapter mit 2x HDMI bestellt und bin wunschlos...

schlecker 31. Aug 2018

Das kann ich bestätigen. Habe es zunächst auf meine Ungeschicktheit zurückgeführt, aber...


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