Aufrüstbare Hardware, gute Laufzeit

Lenovo ist sei Jahren dafür bekannt, selbst bei teuren Thinkpads eher schlechte Panels einzusetzen. Das hat sich mit den letzten Generationen geändert, wenngleich primär in den mittleren bis hohen Preisklassen wie der P/T/X-Serie. Hier gibt es 1080p-Displays mit einer Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und niedrigerem Energiebedarf (Low Power).

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Die 1.366 x 786 Pixel als billigste Konfiguration hat Lenovo schon beim Thinkpad E14 Gen2 gestrichen, der günstigste der matten 1080p-Bildschirme nutzt jedoch ein TN-Panel. Bei den E-Modellen waren dunkle Displays bisher die Regel, mehr als 250 Nits gab es nicht und auch die Farbraumabdeckung fiel unter ferner liefen.

Beim Thinkpad E14 Gen3 jedoch bietet Lenovo erstmals ein 300-cd/m²-Panel an, was eigentlich auch in unserem Testmuster (20Y7003XGE) stecken sollte. Ärgerlicherweise scheint unser Sample dennoch mit einem 250-Nits-Display ausgestattet zu sein, mehr als maximal durchschnittlich 249 Candela pro Quadratmeter und bis zu 264 cd/m² in einem der neun Messfelder konnten wir nicht ermitteln.

Schnellere APU dank mehr Threads

Unser Muster nutzt ein N140HCA-EAE genanntes Panel von Innolux, der Test des Thinkpad E14 Gen3 bei Notebookcheck aber zeigt, dass das dort verbaute NVM140FHM-N4V tatsächlich die gewünschten 300 Candela pro Quadratmeter erreicht. Die Kollegen haben sogar ein Display erwischt, welches gar 327 cd/m² im Mittel und 341 cd/m² in der Spitze schafft. Ein mattes Panel mit dieser Helligkeit eignet sich durchaus, um damit auch im Freien zu arbeiten. Die knapp 60 Prozent sRGB-Farbraumabdeckung wiederum sind schwach.

  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
  • Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
Thinkpad E14 Gen3, Thinkpad E14 Gen2, Intel Tiger Lake Whitebook (Bild: Golem.de)
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Abseits des Displays gibt es weitere erfreuliche Neuerungen: Als Prozessor verbaut Lenovo die Lucienne-APUs von AMD; diese Ryzen-Chips haben bis zu acht Kerne mit Zen-2-Technik. Das gilt zwar auch für die Renoir-APUs im Thinkpad E14 Gen2, aber der Ryzen 7 5700U beispielsweise hat anders als der Ryzen 7 4700U nun SMT für doppelt so viele Threads aktiviert und taktet mit bis zu 4,3 GHz statt 4,1 GHz ein bisschen höher.

Im Thinkpad E14 Gen3 läuft der Chip erneut mit 11 Watt (6.475 Punkte im Cinebench R23) über 20 Watt (8.071 ptk) bis 28 Watt (9.059 ptk) - je nachdem, welches der drei Leistungsprofile bei Windows 10 ausgewählt wird. Der Ryzen 7 5700U ist primär dank SMT flotter als der Ryzen 7 4700U, aber auch Singlethread-Workloads legen ein bisschen zu. Intels Core i7-1185G7 hat bei Last auf einem Kern klare Vorteile, verliert aber bei Multithreading deutlich. Die im Ryzen 7 5700U integrierte Vega-Grafik reicht für Spiele wie CSGO, selbst in 1080p gibt es flüssige Bildraten.

  • Thinkpad E14 Gen3 mit maximal geöffnetem Display. (Bild: Golem.de)
  • Unser Panel soll 300 Nits erreichen, schafft aber nur 250 cd/m². (Bild: Golem.de)
  • Das Gerät ist für einen 14-Zöller vergleichsweise groß. (Bild: Golem.de)
  • Anschlüsse auf der linken Seite (Bild: Golem.de)
  • Anschlüsse auf der rechten Seite (Bild: Golem.de)
  • Die Chiclet-Tastatur gehört zu den besten Markt. (Bild: Golem.de)
  • Keyboard-Layout des deutschen Modells (Bild: Golem.de)
  • Alle drei dedizierten Maustasten haben klar fühlbare Erhöhungen. (Bild: Golem.de)
  • Die 720p-Webcam verfügt über eine mechanische Blende. (Bild: Golem.de)
  • Innenleben des Thinkpad E14 Gen3 (Bild: Golem.de)
  • Akkulaufzeit im PCMark10 Applications mit Microsofts Office 365 (Bild: Golem.de)
  • SSD-Performance via Crystal Disk Mark (Bild: Golem.de)
  • SSD-Performance via Atto Benchmark (Bild: Golem.de)
Innenleben des Thinkpad E14 Gen3 (Bild: Golem.de)

RAM und SSD aufrüstbar, Akku größer

Lenovo verlötet 8 GByte DDR4-3200, dazu kommt ein SO-DIMM-Steckplatz zum Aufrüsten. Im Test waren 24 GByte problemlos möglich, unser 16-GByte-Modul des Teamgroup T-Create Classic lief auf Anhieb. Für SSDs gibt es erneut zwei Optionen: einen M.2-2280 für lange und einen M.2-2242 für kurze NVMe-SSDs, beide sind mit PCIe Gen3 x4 angebunden. Unser Muster hat eine Western Digital SN530 verbaut, diese erreicht sequenzielle Datenraten von bis zu 2,5 GByte/s lesend und von bis zu 1,8 GByte/s schreibend. Hinzu kommt ein Realtek-RTL8852AE-Kärtchen für Bluetooth 5.2 und WiFi6 (802.11ax) mit 1x1-Antennenkonfiguration.

ThinkPad E14 Gen 3 (14" AMD)

Den mit 45 Wattstunden eher kleinen Akku des Thinkpad E14 Gen2 hat Lenovo beim Gen3 durch einen mit gleich 57 Wattstunden ersetzt. Bei einer Helligkeit von 200 cd/m² (Stufe 9/10) reicht das für eine Laufzeit von 7:49 Stunden im PCMark10 Applications mit Microsofts Office 365, was eine Stunde mehr ist als beim Vorgänger. Geladen wird mit einem 65-Watt-USB-C-Netzteil.

Und damit weiter zum Resümee.

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 Thinkpad E14 Gen3 im Test: Ryzen-Laptop mit grandiosem Preis-Leistungs-VerhältnisVerfügbarkeit und Fazit 
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ZappaF. 14. Okt 2021 / Themenstart

Ich habe vor ein ein paar Tagen mein Thinkpad E14 Gen3 bekommen und dieses hat folgende...

flow77 14. Okt 2021 / Themenstart

Ja, Lenovo feilt hier ganz gut nach. Bei meinem T480 war zu Beginn die Lüftersteuerung...

gadthrawn 13. Okt 2021 / Themenstart

Ich habe die ersten beiden Sätze von dir auch so verstanden, das die aktuelle Generation...

IchBIN 12. Okt 2021 / Themenstart

Heißt das, dass dann der Monitor ein USB-PD-Netzteil eingebaut hat, und während er das...

IchBIN 12. Okt 2021 / Themenstart

Das dürfte das Standardverhalten bei allen modernen 6-Reihen-Keyboards sein. Also ab T/X...

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