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Schnell, leise, läuft

Lenovo ist sei Jahren dafür bekannt, selbst bei teuren Thinkpads vergleichsweise schlechte Panels einzusetzen. Das hat sich erst mit den letzten Generationen geändert, allerdings primär in den mittleren bis hohen Preisklassen wie der P/T/X-Serie. Hier gibt es nun häufig 1080p-Displays mit einer Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und niedrigerem Energiebedarf (Low Power) oder mit 500 cd/m² mit Touch.

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Bei den E-Modellen, und das ist das Thinkpad E14 Gen2 keine Ausnahme, sind dunkle Panels die Regel. Die 1.366 x 786 Pixel als billigste Konfiguration hat Lenovo gestrichen, der günstigere der beiden matten 1080p-Bildschirme nutzt jedoch ein TN-Panel. Unser Muster verwendet die bessere Version mit IPS-Technik, wir erreichen maximal durchschnittlich 271 cd/m² und damit sogar etwas mehr als Lenovo angibt. Käufer haben aber keine Garantie, exakt dieses Panel zu erhalten. Der maximale Öffnungswinkel beträgt 180 Grad.

In Coronazeiten im Home Office ist ein mattes Panel mit gut 250 Candela pro Quadratmeter gerade noch in Ordnung. In hellen Büros halten wir diese Leuchtdichte bereits für grenzwertig - hier dürfte jedoch oft ein externer Monitor angeschlossen werden. Wer an einem sonnigen Tag mit dem Thinkpad E14 Gen2 draußen arbeiten möchte, wird aufgrund des dunklen Displays jedoch wenig erkennen. Der sRBG-Farbraum wird zu niedrigen 62 Prozent abgedeckt, auch der Kontrast fällt mit 1.237:1 eher flau aus. Schönes Detail: Die 720p-Webcam und die Infrarot-Kamera für Windows Hello sind per mechanischer Blende abdeckbar.

  • Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
  • Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
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  • Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
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  • Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
KerneL3$TaktiGPUSpeicherTDP
Ryzen 7 4800U8 + SMT8 MByte1,8 bis 4,2 GHzVega8 @ 1,75 GHzDDR4-3200 oder LPDDR4X-426610-25 Watt
Ryzen 7 4700U88 MByte2,0 bis 4,1 GHzVega7 @ 1,60 GHzDDR4-3200 oder LPDDR4X-426610-25 Watt
Ryzen 5 4600U6 + SMT8 MByte2,1 bis 4,0 GHzVega6 @ 1,50 GHzDDR4-3200 oder LPDDR4X-426610-25 Watt
Ryzen 5 4500U68 MByte2,3 bis 4,0 GHzVega6 @ 1,50 GHzDDR4-3200 oder LPDDR4X-426610-25 Watt
Ryzen 3 4300U44 MByte2,7 bis 3,7 GHzVega5 @ 1,40 GHzDDR4-3200 oder LPDDR4X-426610-25 Watt
Spezifikationen von Ryzen Mobile 4000U (Renoir)

Unter der Tastatur steckt die eigentliche Hardware: Lenovo verbaut bei den in Deutschland verfügbaren Modellen einen sechskernigen Ryzen 5 4500U oder einen achtkernigen Ryzen 7 4700U (Test). Voreingestellt ist die intelligente Kühlung, welche je nach Last und Temperatur die Verlustleistung der APU reguliert. Um die vollen 28 Watt des Ryzen 7 4700U im Thinkpad E14 Gen2 dauerhaft zu erreichen, muss schlicht der Regler des Energiestatus unter Windows 10 auf Beste Leistung gesetzt werden - löblich. Die APU überholt so problemlos mit Intels Topmodell, den Core i7-1065G7. Im Leerlauf und bei Teillast steht der Lüfter meist still, beim Rendern wird er gut hörbar. Die CPU-Kerne werden dabei bis zu 90 Grad (Tdie) warm, die Tastatur bleibt kühl.

Während beim Vorgänger, dem Thinkpad E495, noch zwei SO-DIMM-Steckplätze für DDR4-Speicher vorhanden waren, gibt es beim Thinkpad E14 Gen2 wie beim Intel-E14 nur noch einen. Die AMD-Version weist allerdings noch 8 GByte verlöteten DDR4-3200 auf, weshalb der Ryzen-Chip mit Dualchannel läuft und der Speicher zudem aufrüstbar ist. Im Kurztest funktionierte ein 16-GByte-Modul für insgesamt 24 GByte RAM einwandfrei.

ThinkPad E14 Gen 2 (AMD)

Der 2,5-Zoll-Schacht des Thinkpad E495 flog raus, dafür verbaut Lenovo neben dem primären M.2-2280-Steckplatz noch einen M.2-2242, um eine kurze NVMe-SSD nachzurüsten. Beide Slots sind mit PCIe Gen3 x4 angebunden. Unser Muster des Thinkpad E14 Gen2 ist mit einer SN730 von Western Digital versehen, die SSD erreicht sequenzielle Datenraten von bis zu 3,1 GByte/s lesend und von bis zu 2,1 GByte/s schreibend. Dank eines gesteckten Intel-AX200-Kärtchens gibt es Wi-Fi6 (802.11ax) mit 2x2-Antenne und Bluetooth 5.

Lenovo verbaut einen Akku mit 45 Wattstunden - das ist unterdurchschnittlich angesichts der Maße, jedoch dem Preis entsprechend. Bei einer Helligkeit von 200 cd/m² erreichen wir im PCMark10 Applications mit Microsofts Office 365 eine Laufzeit von 7:04 Stunden. Mit Blick auf die Akkukapazität stellt das ein befriedigendes Resultat dar. Der Test simuliert offline Aktivitäten mit Chromium-Edge, Excel, Powerpoint und Word. Wird viel online gearbeitet, etwa mit einem Teams-Client, reduziert sich die Laufzeit. Geladen wird das Thinkpad E14 Gen2 per 65-Watt-USB-C-Netzteil.

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 Thinkpad E14 Gen2 (AMD) im Test: Gelungener Ryzen-Laptop für 700 EuroVerfügbarkeit und Fazit 
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Heiner 03. Sep 2020 / Themenstart

Letztes Jahr vielleicht, dieses Jahr ist der Markt recht leergefegt. Gerade ein T5xx...

Captain Caracho 01. Sep 2020 / Themenstart

Also ich habe hier in der Firma 5 E15 Gen 2 mit AMD vor mir liegen. Sind auf jeden Fall...

drvsouth 31. Aug 2020 / Themenstart

Man muss halt die Hände nicht von der Tastatur nehmen, wenn man die Maus bedienen will...

Eheran 25. Aug 2020 / Themenstart

Wäre trotzdem noch doof. Die Kamera bleibt einfach da, wo sie ist (etwa auf dem Stativ...

ms (Golem.de) 25. Aug 2020 / Themenstart

Du musst nur auf kaufen klicken ... https://www.lenovo.com/de/de/laptops/thinkpad/t...

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