Die Zukunft: Coreboot mit Heads und eine neue WLAN-Karte

Ich möchte es durch die freie Alternative Coreboot ersetzen. Kombiniert mit dem Payload Heads und einem Nitrokey kann ich so den Bootvorgang bis hin zu meiner verschlüsselten Linux-Partition authentifizieren und absichern.

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Vorgestellt hat Heads der Entwickler Trammell Hudson erstmals auf dem 33. Chaos Communication Congress als mögliche Maßnahme gegen die sogenannte Evil Maid Attack, also die Manipulation der Firmware oder des Betriebssystems in einem unbeaufsichtigten Moment, beispielsweise wenn der Rechner im Hotelzimmer liegt.

So ausgerüstet käme mein Rechner an die Sicherheit des fast baugleichen Nitropad, das auf Lenovos X230 basiert, sowie der Librem-Rechner von Purism heran. Ein weiterer Vorteil des Bios-Austausches: Ich kann die WLAN-Karte gegen ein schnelleres Modell oder eine Karte mit freier Firmware tauschen. Beides ist bisher nicht möglich, da Lenovo nur WLAN-Karten aus einer Whitelist im Bios erlaubt.

Mein fast perfektes T430

Ganz abgeschlossen ist mein Bastelprojekt also noch nicht, aber schon jetzt gefällt mir mein T430 noch besser als zuvor. Dass es im Vergleich zu aktuellen Geräten klobiger ist, lässt sich natürlich nicht wegbasteln. Dafür kann es problemlos aufgeschraubt werden und Bauteile lassen sich einfach auswechseln.

  • Aus zwei Kernen mach vier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehr Kerne, mehr Wärme, mehr Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Operation am offenen Thinkpad - ohne das Herzstück CPU. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der i7-3632QM wird implantiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neu bestückte T430. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Kühler kühlt den Vierkerner solide. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine SSD und genügend RAM dürfen nicht fehlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein RAM-Riegel kann leicht auf der Rückseite des Thinkpads getauscht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann das T430 per USB-C Power Delivery geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Netzteil für viele Geräte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Laptops, aber nur noch ein Netzteil schleppen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Etwas klobiger ist das T430 im Vergleich zum T480s schon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kombination der Zukunft: Ein Nitrokey soll das T430 absichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Kombination der Zukunft: Ein Nitrokey soll das T430 absichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auch an Ersatzteilen mangelt es im Internet nicht: Vom Akku über das Gehäuse bis hin zur Ladebuchse gibt es alles, was zum Reparieren und Aufrüsten des Laptops gebraucht werden könnte - inklusive etlicher Mods und gut funktionierender Docking-Stationen. Auch das T430 selbst gibt es noch gebraucht zu kaufen, für rund 200 bis 300 Euro. Mit etwas Gebastel ist der acht Jahre alte Laptop wieder fast auf der Höhe der Zeit. Es muss eben nicht immer ein neues Notebook sein.

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stan__lemur 03. Jul 2020

Braucht etwas Geduld, aber gerade war der 3632QM mal für 50¤ in der Bucht ...

Sarek1 29. Mai 2020

Ja die TDP ist höher, aber dafür kann ich die Leistung "konstant" abrufen, und muss nach...

bla 28. Mai 2020

Ich habe ein Tutorial für das T440p gesehen, wo eine Software verwendet wurde, die glaube...

Cyrion 26. Mai 2020

Genau meine Erfahrung. Vorallem da der Kühler nicht nur die CPU sondern auch die GPU...

wurstdings 26. Mai 2020

Äh ja doch klar, wird überall gemacht, Mozilla Servo-Projekt? Mehrere Kerne sind das...



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