Im Benchmark zeigt der neue Prozessor, was er kann

In einem Benchmark mit Blender 2.79 tritt der i7-3632QM mit neuem Kühler gegen den i5-3320M mit altem Kühler an - und ist mit 883 zu 1.665 Sekunden ziemlich genau doppelt so schnell. Das Weniger an GHz dürfte der neue Kühler wettmachen. Die noch spannendere Frage ist jedoch: Kann der Quadcore-Prozessor auch mit aktuelleren Prozessoren mithalten?

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Im Thinkpad T430 wurden noch die Prozessoren mit M-Suffix (Mobilsysteme) verbaut, die im Unterschied zu den Modellen mit U-Suffix (Ultra-Low-Power) mehr Geschwindigkeit bei einem höheren Energiebedarf bieten. Ich führe den gleichen Benchmark auf einem fünf Jahre neueren T480s mit dem Quadcore-Prozessor i5-8250U (Kaby Lake Refresh) durch.

Mit 822 Sekunden ist das Thinkpad T480s nur rund 7 Prozent flinker als mein aktualisiertes T430. Den Lenovo X1 Carbon mit Skylake-Prozessor i5-6200U meines Kollegen lässt es hinter sich. Mein alter Laptop kann wieder mithalten.

Mehr RAM, eine SSD und ein besserer Bildschirm

Natürlich dürfen bei der Generalüberholung eine SSD und genügend RAM nicht fehlen. Mit einer Samsung Evo 850 mit einem Terabyte (TB) sowie zwei 8-Gigabyte-RAM-Riegeln habe ich das schon vor einiger Zeit gemacht. Einer der beiden RAM-Riegel kann direkt auf der Unterseite des Laptops eingebaut werden, ohne dass das ganze Gerät auseinandergebaut werden muss. Hier kann in einem zusätzlichen MiniPCI-Express-Slot zudem eine weitere mSata-SSD oder eine Mobilfunkkarte eingeschraubt werden.

  • Aus zwei Kernen mach vier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehr Kerne, mehr Wärme, mehr Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Operation am offenen Thinkpad - ohne das Herzstück CPU. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der i7-3632QM wird implantiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neu bestückte T430. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Kühler kühlt den Vierkerner solide. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine SSD und genügend RAM dürfen nicht fehlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein RAM-Riegel kann leicht auf der Rückseite des Thinkpads getauscht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann das T430 per USB-C Power Delivery geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Netzteil für viele Geräte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Laptops, aber nur noch ein Netzteil schleppen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Etwas klobiger ist das T430 im Vergleich zum T480s schon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kombination der Zukunft: Ein Nitrokey soll das T430 absichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine SSD und genügend RAM dürfen nicht fehlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Als ich den Rechner vor einigen Jahren kaufte, hielt ich die Bildschirmauflösung von 1.366 x 768 Pixeln bei 14 Zoll für völlig ausreichend. Das bereue ich mittlerweile, können doch kaum sinnvoll zwei Fenster nebeneinander genutzt werden. Schon damals gab es den Rechner ab Werk mit einem Display mit 1.600 x 900 Pixeln.

Ich kaufe das Display gebraucht und baue es ein - die rund 240 Pixel mehr in der Breite machen tatsächlich einen deutlichen Unterschied. Wem das immer noch zu wenig ist, der kann auch ein Full-HD-Display in das alte Thinkpad einbauen. Dafür muss allerdings ein kleiner Adapter zwischen Displaykabel und Bildschirm geklemmt werden. Der kann jedoch den Bildschirm zum Flackern bringen.

USB-C: Ein Netzteil für alle Geräte

Was mich schon länger ein wenig nervt, ist das Rundstecker-Netzteil des T430. Dieses hat Lenovo zwischenzeitlich durch einen eckigen Stecker ersetzt, um wenig später auf USB-C zu setzen. Das bedeutete bisher, dass ich auf manchen Reisen vier Netzteile mit mir herumschleppen musste: je ein USB-C-Netzteil für meinen Arbeitsrechner und das Smartphone, ein Netzteil für meinen Privatrechner und für manches andere Gerät noch ein Micro-USB-Netzteil. Das muss doch einfacher gehen!

Kombinierte Netzteile mit mehreren USB-C- und USB-A-Anschlüssen gibt es von verschiedenen Herstellern. Mit mindestens 65 Watt können sie mit einem passenden USB-C-Kabel im Prinzip alle Geräte per Power Delivery laden, allerdings fehlt der Lenovo-Rundstecker. Ich suche nach einem USB-C-auf-Lenovo-Rundstecker-Adapter und werde tatsächlich fündig.

  • Aus zwei Kernen mach vier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehr Kerne, mehr Wärme, mehr Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Operation am offenen Thinkpad - ohne das Herzstück CPU. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der i7-3632QM wird implantiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neu bestückte T430. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Kühler kühlt den Vierkerner solide. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine SSD und genügend RAM dürfen nicht fehlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein RAM-Riegel kann leicht auf der Rückseite des Thinkpads getauscht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann das T430 per USB-C Power Delivery geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Netzteil für viele Geräte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Laptops, aber nur noch ein Netzteil schleppen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Etwas klobiger ist das T430 im Vergleich zum T480s schon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kombination der Zukunft: Ein Nitrokey soll das T430 absichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit einem Adapter kann das T430 per USB-C Power Delivery geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ich bestelle ihn für rund 5 Euro ebenfalls direkt aus China. Mit dem Adapter und dem Netzteil kann ich per USB Power Delivery mein T430 zwar betreiben oder laden, beides gleichzeitig klappt jedoch nicht. Alle paar Minuten fällt mein Laptop auf den Akkubetrieb zurück, obwohl ich ihn am Netz habe.

Eine ausgefeiltere Lösung hat der Bastler Mike P. entwickelt: Mit einer Platine und einem Plastikadapter aus dem 3D-Drucker ersetzt er die Ladebuchse etlicher Thinkpads durch eine USB-C-Buchse.

Damit können die Laptops nativ per USB-C geladen werden - allerdings funktioniert das Bauteil nur mit einer zuvor festgelegten Leistung von 65 oder 90 Watt. Es kann für 20 US-Dollar bestellt werden. Leider gehört das T430 nicht zu den unterstützten Geräten, da dessen Ladebuchse zusätzlich durch ein Schräubchen fixiert ist. Alternativ können sich findige Elektroniker oder Bastler mit Zugriff auf einen 3D-Drucker das Bauteil jedoch selbst basteln. Meine nächste Baustelle ist jedoch nicht die USB-C-Buchse, sondern das Bios von Lenovo.

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stan__lemur 03. Jul 2020

Braucht etwas Geduld, aber gerade war der 3632QM mal für 50¤ in der Bucht ...

Sarek1 29. Mai 2020

Ja die TDP ist höher, aber dafür kann ich die Leistung "konstant" abrufen, und muss nach...

bla 28. Mai 2020

Ich habe ein Tutorial für das T440p gesehen, wo eine Software verwendet wurde, die glaube...

Cyrion 26. Mai 2020

Genau meine Erfahrung. Vorallem da der Kühler nicht nur die CPU sondern auch die GPU...

wurstdings 26. Mai 2020

Äh ja doch klar, wird überall gemacht, Mozilla Servo-Projekt? Mehrere Kerne sind das...



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