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Wenig Leistung, kurze Laufzeit

Lenovo verkauft das A485 und das T480 als günstigste Option mit einem TN-Panel mit 1.366 x 768 Pixeln, welches nur 193 cd/m² Helligkeit erreicht und eine starke Blickwinkelabhängigkeit aufweist - dieses Display ist nicht zu empfehlen. Für gut 20 Euro mehr gibt es ein IPS-Panel mit 1080p, allerdings fällt dessen Helligkeit unserer Messung nach mit 235 cd/m² auch nicht übermäßig leuchtstark aus. Der Hersteller spricht von 250 cd/m², die sehen wir mit 247 cd/m² aber nur in einem der neun Messfelder.

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Der Kontrast ist mit 1.073:1 in Ordnung. Ärgerlicherweise wird das T480 auch mit 1440p und nominellen 300 cd/m² angeboten, beim A485 fehlt dieses Display aber. Oberhalb des Bildschirms sitzt die 720p-Webcam samt Schiebeblende, alternativ authentifiziert eine zusätzliche Infrarot-Kamera den Nutzer per Gesicht - dann fehlt aber der sogenannte Think Shutter.

  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Lenovo Thinkpad A485 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Beim Öffnen des Thinkpad A485 wurden wir negativ überrascht: Die Antennen für das optionale LTE-Modem sind nicht vorverlegt, bei unserem Muster des T480 hingegen schon - und da ist kein Baseband installiert. Das Bluetooth/WLAN-Kärtchen ist zudem ein Realtek RTL8822BE statt des typischen Intel ac-8265, den Übertragungsraten im Golem-Netz tat dies aber keinen Abbruch. Bei den uns vorliegenden Thinkpads fehlt NFC, das bietet Lenovo allerdings exklusiv für das T480 an - das A485 hat hier erneut keine entsprechende Konfigurationsoption. Beide Geräte haben zwei SO-DIMM-Slots für DDR4-Speicher, wobei in unserem Fall je einer mit 8 GByte bestückt wurde.

Interessant ist, dass Lenovo beim A485 und beim T480 nur eine Heatpipe montiert, denn bei der Variante des T480 mit Geforce-MX150-Grafik sind es zwei trotz gleichem Radiator. Hier wird vermutlich Kühlleistung verschenkt, um ein paar Cent einzusparen. Dafür ist erfreulich, dass Lenovo den Core i5-8250U und den Ryzen 5 2500U auf je 25 Watt eingestellt hat. Allerdings schneidet der Intel-Chip bei CPU-Tests besser ab: In Blender rendert er die BMW27-Szene in 12:20 statt 15:30 Minuten und auch das x265-Encoding läuft mit 15:06 Minuten statt 21:23 Minuten klar flotter. Immerhin ist die Vega-8-Grafikeinheit schneller, sie schafft in Rocket League in 720p mit hohen Details nämlich 37 fps statt 29 fps. Die Radeon Software stammt aus dem Juli 2018 (v23.20.826.4352).

Beide Chips heizen sich auf gut 70 Grad Celsius auf, der einzelne Lüfter wird dabei hörbar, aber nie laut - im Leerlauf ist er zumeist aus. Weil die zwei Thinkpads mit einer 2,5-Zoll-7-mm-Festplatte verkauft werden, ist ein solcher Laufwerksplatz vorhanden. Ein dedizierter M.2-Slot fehlt aber, stattdessen steckt ein Adapter im HDD-Käfig. Der bindet eine NVMe-SSD nur mit PCIe-Gen3-x2 an, was deren Leistung deutlich reduziert: Die verbaute Samsung PM981 schafft nur bis zu 1.530 MByte/s - was im Alltag aber zum Glück selten entscheidend ist.

Unsere Modelle des A485 und des T480 weisen je zwei 24-Wattstunden-Akkus auf, also insgesamt 48 Wattstunden - optional sind insgesamt auch 72 Wattstunden möglich oder 96 Wattstunden mit überstehendem Akku. Das AMD-Thinkpad hat ein 1080p-, das Intel-Modell jedoch nur ein 768p-Display, weshalb die Laufzeiten nicht direkt vergleichbar sind. Ungeachtet dessen sind die 5:45 Stunden des A485 im Productivity-Test des Powermark ein niedriger Wert, das T480 schafft mit 8:37 Stunden drastisch mehr. Beim Netflix-Streaming von Star Trek Discovery schneidet das AMD-Gerät mit 6:07 Stunden statt 6:53 Stunden dagegen vergleichsweise gut ab. Wir haben die Firmware-Version 1.06 des A485 verwendet.

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 Thinkpad A485 im Test: Lenovos AMD-Notebook hat zu viele SchwächenVerfügbarkeit und Fazit 
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Anonymer Nutzer 21. Apr 2019

Intel wird Lenovo sicherlich untersagt haben deren WLAN Chips in das AMD Notebook zu...

Bigfoo29 27. Nov 2018

Ich habe bewusst nicht über den Zombie geredet, weil man über damals schon Tote nur...

Bigfoo29 26. Nov 2018

Genau darum gibt es exakt beide Produkt-Kategorien. Unterschiedliche Material-Wahl...

Bigfoo29 23. Nov 2018

Nicht mehr. Haben sie mal. Bis glaube ich Anfang 2018. Da wurde publik, dass Intel TB3...

mgutt 22. Nov 2018

So gut das Preis/Leistungsverhältnis der Threadripper für Rendering sein mag, in anderen...


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