Thinkpad 10: Lenovos Windows-10-Tablet bekommt den neuen Atom X7

Lenovo hat ein neues Windows-Tablet, das die neuen Cherry-Trail-Atoms nutzt. Zur Auswahl stehen das SoC des Atom X5-8500 und des X7-8700 in 14-nm-Strukturbreite. Das verspricht lange Akkulaufzeiten und schnelle Grafik. Und das bei umfangreichen Ausstattungsoptionen.

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Neues Thinkpad 10  wird mit Windows 10 ausgeliefert.
Neues Thinkpad 10 wird mit Windows 10 ausgeliefert. (Bild: Lenovo)

Lenovo hat ein neues Tablet vorgestellt, das mit Windows 10 ausgeliefert wird. Das Thinkpad 10 hat ein 10-Zoll-Display (1.920 x 1.080 Pixel, Gorilla-Glass-3-Schutzglas von Corning) mit IPS-Panel, Touchscreen und über den Digitizer eine aktive Stiftunterstützung. Pen Pro nennt Lenovo die Technik. Wer der tatsächliche Hersteller der Digitizer-Technik ist, ist derzeit unbekannt. Möglich wären unter anderem Wacom, Atmel oder der kürzlich von Microsoft übernommene Hersteller N-Trig. Üblicherweise setzt Lenovo auf Wacom.

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Die restliche Ausstattung (PDF-Datenblatt) ist recht gut, wenngleich in Teilen optional. Es zeigt sich aber, dass sich das Thinkpad 10 eher an Geschäftskunden richtet. Als Option gibt es beispielsweise ein 3G- oder LTE-Modem. Es gibt diverse Dock-Möglichkeiten und die Infrastruktur mit dTPM sowie Fingerabdruckleser oder auch Smartcards wird ebenfalls unterstützt.

  • Thinkpad 10 (Bild: Lenovo)
Thinkpad 10 (Bild: Lenovo)

Die Speicherausstattung variiert ein wenig. Zur Wahl stehen 64 oder 128 GByte interner eMMC-Speicher sowie 2 oder 4 GByte RAM. Zudem werden Micro-HDMI, MicroSD und USB 3.0 unterstützt. Drahtlos arbeitet das Gerät standardmäßig mit 802.11ac-WLAN sowie Bluetooth 4.0. Eine 5-MP-Hauptkamera sowie eine Frontkamera mit 1,2 MP sind ebenfalls verbaut.

Cherry-Trail-Atoms mit 14-nm-Strukturbreite

In dem Thinkpad 10 steckt wahlweise ein Atom X5-8500 oder ein Atom X7-8700. Es handelt sich hierbei um neue System-on-a-Chip-Angebote von Intel (SoC), die unter dem Codenamen Cherry Trail bekannt sind.. Die beiden SoCs (Vergleich bei Intel) nutzen einen Basistakt von 1,44 beziehungsweise 1,6 GHz für ihre vier Kerne und können die Frequenz im Bedarfsfall auf 2,24 beziehungsweise 2,4 GHz anheben. Das höhere Modell bietet zudem 16 statt 12 Ausführungseinheiten (Execution Units). Die Grafikkomponente ist verwandt mit der der aktuellen Broadwell-CPUs (Intel Core i der fünften Generation), aber nicht so schnell. Der Atom X5-8500 und X7-8700 sind noch vergleichsweise selten eingesetzte SoCs. Benchmarkwerte zum X7-Modell finden sich in unserem Test von Microsofts Surface 3.

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Das Tablet ist 9,1 mm dick und wiegt 617 Gramm. In dem Gehäuse bringt Lenovo einen 32-Wattstunden-Akku unter und will damit Akkulaufzeiten bis zu 10 Stunden ermöglichen.

Lenovo plant eine Auslieferung an den Handel für den August 2015, und zwar gleich mit Windows 10 Pro. Damit verrät Lenovo nebenbei auch gleich noch die Verfügbarkeit von Windows 10, wenngleich die Information mit einer "Voraussichtlich"-Fußnote gekennzeichnet ist. Einen Preis will Lenovo für Deutschland erst nahe der Verfügbarkeit nennen. Etwas später ist zudem eine Variante des Thinkpad 10 mit Windows 10 Home geplant.

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pk_erchner 22. Dez 2015

ja unfassbar dick gerade wenn man das dell xps 13 kennt

spiderbit 28. Mai 2015

reicht doch schon das 99% aller Tablets also die mit Arm zu 100% Linuxinkompatibel sind...

Lala Satalin... 28. Mai 2015

M.2 in einen Tablet? Hallo? Der Prozessor, da kannst du froh sein, wenn der mal zwei PCIe...

KonH 28. Mai 2015

Klingt ja recht vernünftig ^^ dem Stift werde ich wohl einfach mal ausprobieren müssen...



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