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ThinkCentre M70a: Lenovo baut einen Android-PC

Mit Intel Core i9 und 64 GByte RAM wirkt Lenovos All-in-One für Android vielleicht überdimensioniert. Das OS soll aber Vorteile haben.
/ Oliver Nickel
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Lenovo verkauft sein All-in-One auch als Android-Version. (Bild: Lenovo)
Lenovo verkauft sein All-in-One auch als Android-Version. Bild: Lenovo

Lenovo probiert neben dem Standard-Windows-PC manchmal auch andere Kombinationen aus. So kooperiert der Hersteller mit dem Anbieter Esper(öffnet im neuen Fenster) , der Android-Lösungen für Kiosks und das Gesundheitswesen anbietet. Lenovo stellt also die Hardware, Epser die Software. Dafür wird ein existierendes All-in-One-System genommen und angepasst. Android ist im Vergleich zu Windows weniger komplex und kann daher für spezielle Anwendungsfälle sinnvoll genutzt werden.

Interessant: Der ThinkCentre M70a(öffnet im neuen Fenster) ist in maximaler Ausstattung mit Intel Core i9-12900 und bis zu 64 GByte RAM (DDR4 gesteckter SO-DIMM) wohl eines der leistungsfähigsten Geräte mit Android-OS, das ab Werk auch als solches angeboten wird. Der All-in-One wird in einen 21,5 Zoll großen IPS-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung und optionalem Touchscreen integriert.

Das Betriebssystem kann je nach Konfiguration auf einer HDD oder SSD installiert sein. Standardmäßig wird eine 1 TByte große M.2-SSD installiert. Insgesamt stehen drei Slots für Massenspeicher (M.2 und 2,5-Zoll-Schacht) zur Verfügung.

Ergonomisch einstellbarer All-in-One

Das Gehäuse führt diverse Anschlüsse heraus. Dazu gehören fünf USB-A-Ports (3x 3.2 Gen1, 2x 3.2 Gen2), ein USB-C-Anschluss (3.2 Gen2), RJ45 (Gigabit Ethernet), Displayport 1.4, HDMI 1.4, ein optionaler SD-Kartenleser und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Ebenfalls optional kann eine RS-232-Schnittstelle konfiguriert werden. An den All-in-One lassen sich also beispielsweise zwei weitere Monitore anschließen, was in Büroszenarien hilfreich sein kann.

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Lenovo montiert das System zudem auf einem ergonomischen Standfuß, der sich in der Höhe um 110 mm, um 25 Grad neigen und um 90 Grad schwenken lässt. Auch eine Pivotfunktion für den Hochkantbetrieb ist integriert. Alternativ kann der Computer per VESA-Halterung an diverse Standfüße oder die Wand geschraubt werden.

Lenovo und Esper geben keine genauen Preise für das Android-All-in-One an. Allerdings dürfte das System mit Core i9 ungefähr so viel kosten wie die Windows-Version. Die liegt aktuell bei 1.840 Euro.


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