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Thingbot: Botnetz infiziert Kühlschrank

Ein US-Sicherheitsunternehmen hat ein Botnetz enttarnt. Das Besondere daran ist, dass etwa ein Viertel der infizierten Geräte keine Computer sind, sondern andere internetfähige Geräte - darunter ein Kühlschrank.

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Internetfähiger Kühlschrank (auf der World PC Expo 98): bis 2020 über 200 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden
Internetfähiger Kühlschrank (auf der World PC Expo 98): bis 2020 über 200 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden (Bild: Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images)

Das US-Sicherheitsunternehmen Proofpoint hat nach eigenen Angaben ein Botnet aufgedeckt, das auch internetfähige Haushaltsgeräte umfasste. Es sei die erste Cyberattacke über das Internet der Dinge, erklärt das kalifornische Unternehmen.

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Die Attacke sei zwischen dem 23. Dezember 2013 und dem 6. Januar 2014 durchgeführt worden. Über das Netz seien täglich in drei Wellen Spam-Mails verschickt worden. Neu an der Attacke war, dass die Täter nicht nur Computer und Mobilgeräte mit ihrer Schadsoftware infiziert hatten.

Router, Multimedia-Center, Fernsehgeräte

Das Botnetz bestand etwa zu 25 Prozent aus anderen internetfähigen Geräten. Darunter waren Router für Heimnetze, Multimedia-Center mit Internetanschluss, Fernsehgeräte und sogar ein Kühlschrank. Thingbots nennt Proofpoint diese Geräte - nach dem Internet der Dinge (Internet of Things).

Auf den meisten dieser Geräte sei eine veraltete Software mit bekannten Sicherheitslücken installiert, erklärte David Knight, Leiter des Geschäftsbereichs Information Security bei Proofpoint, dem National Public Radio. Außerdem seien die Geräte nur durch Standardpasswörter gesichert.

Infektion kaum feststellbar

Wenn ein internetfähiges Haushaltsgerät infiziert und etwa für den Spamversand missbraucht werde, sei es durchaus möglich, dass es für seine normalen Funktionen nicht mehr genutzt werden könne. Anders als bei Computern gebe es bei diesen Geräten kaum die Möglichkeit festzustellen, ob sie mit einer Schadsoftware infiziert seien, sagte Knight.

Es sei die erste bekannte Attacke dieser Art, aber sicher nicht die letzte, glaubt Proofpoint: Immer mehr Geräte werden internetfähig: Küchengeräte, Kameras oder Fernseher, zudem alle möglichen Funktionen im Zusammenhang mit der Heimautomation wie Stromzähler oder Heizungsregler. In den kommenden Jahren wird ihre Zahl immens steigen - Experten schätzen, dass bis 2020 über 200 Milliarden solcher Geräte mit dem Internet verbunden sein werden.

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Tim Andres 21. Feb 2016

Ich finde die Idee von smarten Haushaltsgeräten grundsätzlich gut! Jedoch möchte ich die...

robinx999 21. Jan 2014

Naja man könnte da vieles machen. Man könnte das Haltbarkeitsdatum mit in den Barcode...

pinger030 19. Jan 2014

"Und wenn dann die Zwangsrouter der Internet-Provider kommen..." Routerzwang gibt es doch...

gadthrawn 18. Jan 2014

ja genau - was können z.b. die Leute von Debian dafür,dass ihr Server für Verteilung von...

User_x 18. Jan 2014

wer keine viren möchte, darf nicht schimmeln lassen ;)


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