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Theta Z1: Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor

Ricoh bringt eine neue Kamera seiner Theta-Serie auf den Markt. Die 360-Panoramakamera bietet Fotografen erstmals Möglichkeiten, mit Blende und Belichtung zu spielen und zeichnet Bilder auch als RAW auf. Allerdings ist die Kamera auch deutlich teurer als die Vorgänger.

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Ricoh Theta Z1: größere Sensoren, höhere Auflösuing
Ricoh Theta Z1: größere Sensoren, höhere Auflösuing (Bild: Ricoh)

Mehr Einstellungsmöglichkeiten und erstmals Panoramen in RAW: Der japanische Hersteller Ricoh hat eine neue 360-Grad-Panorama-Kamera vorgestellt. Die Theta Z1 richtet sich von Ausstattung und Preis her an Profis.

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Die Theta Z1 hat zwei jeweils 1 Zoll große Sensoren. Damit nimmt sie Bilder mit einer Auflösung von 23 Megapixeln und 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Zum Vergleich: Der Vorgänger Theta V, der uns Ende 2016 im Test gut gefallen hatte, verfügt über zwei 1/2,3 Zoll große Bildsensoren, die Fotos mit 12 Megapixeln und ebenfalls 4K-Videos aufzeichnen. Für den Raumton sorgt ein Vier-Kanal-Mikrofon.

Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 6.400. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern bietet die Theta Z1 noch weitere Funktionen: So hat sie keine Festblende mehr, sondern der Fotograf kann zwischen Blende f/2,1, f/3,5 und f/F,.6 wählen. Zudem bietet die Kamera die Möglichkeit für Belichtungseinstellungen wie Blenden- oder Zeitvorwahl. Um die Einstellungen zu kontrollieren, hat die Kamera ein 0,93 Zoll (2,3 Zentimeter) großes OLED-Display.

Plugin für Lightroom und Photoshop für die Nachbearbeitung

Schließlich zeichnet die Panoramakamera Bilder nicht nur im .jpg-Format, sondern auch als RAW auf, was mehr Möglichkeiten für die Nachbearbeitung bietet. Dafür bietet Ricoh ein Plugin für die Adobe-Bildbearbeitungsprogramme Photoshop und Lightroom an. Die Auflösung der RAW-Bilder ist mit 26 Megapixeln noch etwas höher als die der .jpgs.

Beim Speicher hat Ricoh aufgerüstet: Die Theta Z1 hat einen 19 GByte großen internen Speicher - das reicht laut Hersteller für 350 RAW-Bilder, 2.400 .jpg-Bilder oder 40 Minuten 4K-Video. Videos werden bis zu einer Dateigröße von bis 4 GByte aufgezeichnet, was einer Aufnahmedauer von etwa 25 Minuten entspricht.

Als externe Schnittstellen hat die Kamera Bluetooth Low Energy, WLAN und USB Typ C. Über diesen Anschluss wird auch der Akku geladen. Dessen Laufzeit gibt Ricoh mit 300 Fotos oder 60 Minuten Videoaufzeichnung an.

Mit einer Höhe von etwa 13 cm, einer Breite von knapp 5 cm und einer Tiefe von knapp 3 cm ist die Theta Z1 etwa so groß wie der Vorgänger Theta V. Allerdings ist sie mit einem Gewicht von 182 Gramm gut 60 Gramm schwerer. Und sie ist deutlich teurer: Knapp 1.000 Euro soll sie kosten, wenn sie im März auf den Markt kommt.



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