Abo
  • Services:

Thermaltake Engine 27: Bei diesem CPU-Kühler ist der Lüfter der Kühlkörper

Der Kinetic Cooler wird nach langer Zeit doch noch zum echten Produkt: Thermaltake verkauft mit dem Engine 27 einen CPU-Kühler, der aus zwei Radiatoren besteht, von denen einer auch als Lüfter fungiert. Das soll effektiv und besonders leise sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Engine 27
Engine 27 (Bild: Thermaltake)

Thermaltake plant offenbar, in den kommenden Wochen den Engine 27 in den Handel zu bringen, einen ungewöhnlichen CPU-Kühler. Die eigentliche Umsetzung stammt von Coolchip, das bisher von einem Kinetic Cooler sprach. Das Modell ist - Überraschung - 27 mm flach und ergo für Mini-ITX-Systeme oder generell Small-Form-Factor-Rechner gedacht.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, Affing

Der Engine 27 ist kompatibel zu Intel-Mainboards mit Sockel 115x wie der aktuellen Skylake-Plattform und soll Prozessoren mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 70 Watt kühlen. Thermaltake spricht von leisen 13 bis 25 dB(A), macht aber keine Angaben zum Messverfahren. Grundlegend weist der Low-Profile-Kühler typische Merkmale seiner Gattung auf: Die Coldplate besteht aus Kupfer, die Lamellen aus Aluminium - Heatpipes gibt es keine. Coolchip hat jedoch angekündigt, dass weitere Varianten des Kinetic Coolers folgen sollen, wohl das größere High-Performance-Modell mit Wärmerohren.

  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
  • Engine 27 (Bild: Thermaltake)
Engine 27 (Bild: Thermaltake)

Während andere Kühler einen Kunststofflüfter - axial oder radial - nutzen, verfolgt Coolchip einen modifizierten Ansatz dessen, was ursprünglich die Sandia National Laboratories entwickelt haben (PDF). Auf der kupfernen Coldplate sind außen 129 Aluminiumlamellen angebracht, innen aber mehrere Rillen in Kreisform. Darauf sitzt ein zweiter Radiator, der über einer dünnen Luftschicht schwebt, über die Wärme an ihn abgeleitet werden soll. Obendrein sind die 40 Aluminium-Fins so konstruiert, dass sie als radiale Rotorblätter fungieren, der Radiator ist also zugleich ein Impeller.

Thermaltake zeigt per Wärmebild, dass der Lüfterradiator sehr kühl bleibt, was wenig verwundert. Ob die Konstruktion bei gleichen Maßen und ähnlicher Lautheit aber tatsächlich niedrigere Temperaturen erzielen kann als herkömmliche CPU-Kühler, müssen Tests zeigen. Der Impeller des Thermaltake Engine 27 ist PWM-geregelt und erreicht 1.500 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute. Der Verkaufspreis soll bei 50 US-Dollar liegen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 1.299,00€

ms (Golem.de) 06. Okt 2016

idR gilt besser warme Luft denn keine Luft.

Ach 30. Sep 2016

Bin mal gespannt wie die Tests ausfallen. Je nachdem könnte der Kühler sich bei allem was...

Eheran 30. Sep 2016

Oder... einfach direkt mit Heatpipe die Wärme abführen statt der unnötigen Spielerei. Das...

Eheran 30. Sep 2016

Ich lese es andersrum, dass der mittlere Rotor kaum warm wird (weil eben vergleichsweise...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Test

Das X1 Extreme zeigt, dass auch größere Thinkpads gute Geräte sind. Es ist gerade in produktiven Anwendungen sehr flott und bringt die gewohnte Tastatur-Trackpoint-Kombination mit. Einziger Kritikpunkt: die träge Kühlleistung.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


      •  /