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Thermaltake Engine 27
Thermaltake Engine 27 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Kühl, aber nervig

Wir haben Thermaltakes CPU-Kühler im offenen Aufbau mit einem Core i5-4690S (Haswell-Quadcore) mit einer TDP von 65 Watt ausprobiert. Der Impeller des Engine 27 ist PWM-geregelt und rotiert mit 1.500 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute. Wird die CPU bei voller Lüftergeschwindigkeit mit Prime95 gequält, erreicht bis zu 82 Grad Celsius. Das Delta zu Leerlauftemperatur beträgt somit 55 Kelvin. Mit einer praxisnäheren Last, nämlich Encoding per x264-Benchmark, heizen sich die Prozessorkerne auf nur bis zu 61 Grad Celsius auf. Bei 1.500 Umdrehungen pro Minute, der Untergrenze, sind es 72 Grad Celsius.

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  • Thermaltake verweist auf eine TDP von bis zu 70 Watt (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Engine 27 passt nur auf Intels 115x-Sockel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thermaltake Engine 27 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Coldplate besteht aus vernickeltem Kupfer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zubehör umfasst eine Backplate und Wärmeleitpaste (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Montiert wird der Engine 27 mit vier gefederten Schrauben (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kühler ist 27 mm hoch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den radialen Impeller werden die VRMs besser gekühlt  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Durch den radialen Impeller werden die VRMs besser gekühlt (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Gerade bei maximaler Drehzahl nervt der Engine 27 aber durch sein hochfrequentes Laufgeräusch: Der Kühler pfeift hörbar, auch bei geringeren Umdrehungen. Einige Kollegen verglichen die Frequenz mit einem Staubsauger, andere mit einem Zahnarztbohrer. Offenbar sind die radial aufgebauten Lamellen des Engine 27 das Problem, denn die Aluminium-Fins schneiden sich förmlich durch die Luft, was in einem Kreischen resultiert. Laut ist der CPU-Kühler dabei nicht, mit reduzierter Drehzahl sogar recht leise.

Coolteks ITX30 mit 30 mm Bauhöhe ist bei vergleichbarer Kühlleistung klar angenehmer, ein 37 mm hoher Noctua NH-L9i schlägt den Engine 27 bei subjektiv niedrigerer Lautstärke um 11 Grad Celsius. Der Thermaltake-Kühler arbeitet jedoch radial, was mehr Frischluft für den Arbeitsspeicher und vor allem die Spannungswandler um den CPU-Sockel herum bedeutet.

Verfügbarkeit und Fazit

Der Engine 27 ist für 50 Euro im Handel verfügbar und damit teurer als ein Cooltek ITX30 oder ein Noctua NH-L9i. Die Montage des Thermaltake-Kühler geht leicht von der Hand, er passt wie die Konkurrenten einzig auf Intels Mainstream-Sockel LGA 115x. Einen 65-Watt-Chip hält der Engine 27 auch bei reduzierter Drehzahl auf niedriger Temperatur, das Laufgeräusch aber stört - schade um die Idee des Lüfterradiators, denn die scheint zu funktionieren.

Zumindest in einem HTPC für Endkunden ist eine Bauhöhe von 27 mm übrigens selten etwas, das einen Vorteil bringen würde. Selbst die flachsten Gehäuse verfügen über genügend Platz um CPU-Kühler aufzunehmen, die locker 10 mm weiter aufragen, Ausnahmen wie Silverstones Vital VT01 bestätigen die Regel. Beim Engine 27 handelt es sich somit ein Produkt, das schlicht anders - nicht aber zwingend besser - als die Konkurrenz ist.

 Thermaltake Engine 27 ausprobiert: Flache Pfeife mit Metalllüfter

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Dwalinn 03. Jan 2017

Das klingt zwar logisch aber ich kann mir nicht Vorstellen das Thermaltake das nicht...

Dwalinn 03. Jan 2017

Ich schwöre auf Thermalright... wurde aber auch stark durch die PCGH beeinflusst andere...

ms (Golem.de) 01. Jan 2017

Testaufnahmen haben gezeigt, dass sich die Frequenz so nicht wirklich abbilden lässt.

FrankM 30. Dez 2016

Das Problem an diesem Lüfter ist, dass dieser zwar die Luft ringsum ansaugt (genauso wie...

anonym 30. Dez 2016

den kozuti kann ich auch empfehlen.



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