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Screenshot aus The Witness
Screenshot aus The Witness (Bild: Golem.de)

The Witness im Test: Die Insel der tausend Labyrinthe

Screenshot aus The Witness
Screenshot aus The Witness (Bild: Golem.de)

Viel blöder kann die Grundidee für ein Computerspiel im Jahr 2016 eigentlich nicht klingen: Das langerwartete Indiegame The Witness lässt den Spieler Massen von 2D-Labyrinthen lösen. Erstaunlicherweise macht das richtig viel Spaß.
Von Peter Steinlechner

Wir stehen in einem langen Kanalrohr und laufen von A nach B - wobei B schlicht der Ausgang ist. Mit diesem wunderbaren Einstieg, der natürlich an das Gegenteil eines Labyrinths - einen geraden Weg - erinnert, gelangen wir im Indiegame The Witness auf eine verlassene Insel. Sobald wir durch die Tür treten, stehen wir auf grünem Gras. Über uns blauer Himmel, neben uns altertümliche Mauern und Reste einer Ruine. Wo sind wir?

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Wir sehen uns weiter um und entdecken in ein paar Schritten Entfernung eine Tafel mit einem einfachen 2D-Labyrinth. Sobald wir eine Linie vom Start zum Ziel gezogen haben, leuchtet ein Kabel gelb auf, und wir stellen fest: Um ein Tor zu öffnen, müssen wir noch mehr derartige Labyrinth-Denksportaufgaben lösen.

Spätestens hier wollen wir es ganz klar sagen: In The Witness, dem neuesten Werk des unabhängigen Spielentwicklers Jonathan Blow, besteht die Herausforderung tatsächlich darin, auf einer mysteriösen Insel unfassbare Mengen von 2D-Labyrinthen zu knacken. Sonst gibt es nichts weiter zu tun - mal abgesehen davon, dass wir auf dem Eiland den Weg finden müssen, was auch eine Analogie zu den eigentlichen Aufgaben ist. Wir begegnen keinen anderen Personen, führen keine Gespräche, bekämpfen keine Monster, sammeln keine Gegenstände, unternehmen keine Zeitreisen - und Kettensägenbenzin ist uns ebenfalls nicht aufgefallen.

  • Mit solchen Labyrinth-Reihen lernt der Spieler die Spielregeln. (Screenshot: Golem.de)
  • Um das Tor zu öffnen, müssen mehrere Labyrinthe gelöst werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Insel ist ein hübscher, aber menschenleerer Ort. (Screenshot: Golem.de)
  • In solchen Gebäuden gibt es vor allem: Labyrinthe. (Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal sind mehrere Linien simulatan zu ziehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur gelegentlich passiert etwas Ungewöhnliches auf der Insel ... (Screenshot: Golem.de)
  • Die Umgebung sieht alle paar Meter etwas anders aus. (Screenshot: Golem.de)
Mit solchen Labyrinth-Reihen lernt der Spieler die Spielregeln. (Screenshot: Golem.de)

Noch etwas gibt es nicht in The Witness: Worte fehlen so gut wie vollständig. Es ist Teil der Herausforderung, selbst hinter die mitunter sehr unterschiedliche Funktionsweise der Labyrinthe zu kommen - dazu gleich noch mehr.

Als letzten wichtigen Eintrag auf der "Gibt's nicht"-Liste führen wir Belohnungen. In den meisten Fällen tut sich selbst nach dem Lösen der schwierigsten Labyrinthe, über denen wir Stunden getüftelt haben, wenig bis nichts Besonderes. Manchmal öffnet sich eine Tür, oder es leuchtet ein Kabel. Nur bei wenigen Ansammlungen von Labyrinthen geschehen besondere Dinge - über die wir hier aber nichts verraten wollen.

Lediglich bei einigen Labyrinthen besteht die eigentliche Herausforderung darin, im überbordenden Gewirr den richtigen Pfad zu finden. Die meisten 2D-Irrwege auf den Tafeln sind sogar relativ klein, aber dafür gibt es Extras: So müssen wir ganz am Anfang zusätzlich dafür sorgen, dass schwarze und weiße Blöcke durch die von uns gezeichnete Linie nicht im gleichen Abschnitt liegen. Das wird nach und nach immer komplizierter, indem wir irgendwann mit einem Steuerbefehl beispielsweise mehrere farblich unterschiedliche Linien simultan zeichnen.

Verfügbarkeit und Fazit 

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freddypad 01. Feb 2016

Ganz klares Nein. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Talos Principle und The Witness...

Hittmar Otzfeld 28. Jan 2016

FEZ fand ich auch phantastisch, da hat einfach alles gestimmt. :) EVTL. LEICHTE SPOILER...

pythoneer 27. Jan 2016

Meines Wissens gibt es bis jetzt nur seine ca. 30 Videos. In irgendeinem hatte er glaube...



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