The Witness: Ex-Indie-Millionär nimmt Kredit für nächstes Projekt auf
Rund vier Millionen US-Dollar hatte Jonathan Blow mit seinem 2008 veröffentlichten Indiegame Braid innerhalb kurzer Zeit verdient und damit dazu beigetragen, dass in der Szene so etwas wie Goldgräberstimmung ausbrach. Die Folge: Viele weitere unabhängig produzierte und hochwertige Spiele, die zum Erfolg wurden. Das mit Abstand bekannteste dürfte das 2011 veröffentlichte Minecraft sein, das seinen Schöpfer Markus Persson sogar zum mehrfachen Milliardär gemacht hat.

Jonathan Blow ist davon weit entfernt. Wie er jetzt dem US-Magazin Engadget.com(öffnet im neuen Fenster) gesagt hat, ist er für sein kommendes Projekt The Witness(öffnet im neuen Fenster) nun sogar ins Risiko gegangen und hat Kredite aufgenommen. Braid sei zwar weiterhin in Downloadshops erhältlich. Aber insbesondere auf der Xbox 360 und der Playstation 3 werfe das Programm nicht mehr viel ab, so Blow – jedenfalls nicht genug für die Finanzierung seines Teams, das aus neun Mitarbeitern plus einer Handvoll externer Entwickler bestehe.
Blow arbeitet seit 2009 an dem Spiel, das im Laufe des Jahres 2015 für Windows-PC, die Playstation 4 und iOS erscheinen soll. Das Programm richtet sich an Fans von Abenteuern wie Myst – allzu viel wollen die Macher noch nicht verraten. Im Lauf der Entwicklung soll der Umfang sich ungefähr verdreifacht haben, so Blow. Derzeit gebe es 667 Puzzles, weitere sollen wahrscheinlich nicht dazukommen. Die anvisierte Spielzeit soll bei 30 bis 40 Stunden liegen.
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