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The Witcher: Zwischen Badewanne und Bambimord

Nicht so aufwendig und episch wie Game of Thrones, aber trotzdem sehenswert: Die Netflix-Serie The Witcher bietet neben guten Darstellern, spektakulären Schwertkämpfen und einer gelungenen Handlung auch hübsche Verweise auf das Computerspiel.

Eine Rezension von veröffentlicht am
Henry Cavilll als Geralt von Riva in The Witcher
Henry Cavilll als Geralt von Riva in The Witcher (Bild: Netflix)

Spoiler-Warnung: Achtung! Golem.de konnte die ersten fünf von acht Folgen aus der ersten Staffel von The Witcher sehen. Wir erzählen nur so viel über die Handlung, wie für die Rezension nötig ist. Wer absolut nichts über die Serie erfahren möchte, sollte hier nicht weiterlesen!

Inhalt:
  1. The Witcher: Zwischen Badewanne und Bambimord
  2. Schöne Kämpfe und unverständliche Handlungsteile

Wir sagen nicht, wer oder was der erste Gegner ist, den Geralt von Riva in der ab sofort verfügbaren Netflix-Serie The Witcher niederstreckt. Aber wir verraten, welche die zweite Kreatur ist, die dem Schwert des Hexers zum Opfer fällt: ein kleines süßes Rehkitz. Die Tat soll offenbar zeigen, dass die Hauptfigur kein Gewissen hat.

Das ist nicht so moralisierend gemeint, wie es klingt. Hexer haben in den Witcher-Romanen des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski schlicht keine oder zumindest kaum Gefühle. Deshalb ist es Geralt mehr oder weniger egal, ob er einen Vukodlak (Werwolf), einen Menschen oder eben ein Bambi tötet. Hauptsache, die Bezahlung stimmt - und es gibt etwas Warmes zu essen.

Einen Mangel an Geld und Essen kann Geralt zumindest in den ersten fünf Folgen nicht beklagen: Er ist fast ständig im Einsatz. Anders als vorab in der Community befürchtet steht der von Henry Cavill (Superman, Mission Impossible Fallout) dargestellte Hexer die meiste Zeit im Mittelpunkt. Uns gefällt das: Mit seinen schlohweißen Haaren erinnert die Figur auf dem Fernsehbildschirm deutlich genug an den Charakter, den wir aus den Spielen kennen - trotz eines gewissen Altersunterschieds und obwohl die Serie offiziell auf den Büchern von Sapkowski basiert.

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Netflix hat auch jenseits der Haarpracht darauf geachtet, dass Gamer mit dem Serienhexer nicht zu sehr fremdeln. Es gibt immer wieder hübsche Anspielungen: Exemplarisch nennen wir hier die berühmten Badeszenen aus dem Anfang von The Witcher 3, die Netflix nachgestellt hat. Herrlich!

Zweitwichtigste Person ist die Zauberin Yennefer (Anya Chalotra), gefolgt von Prinzessin Ciri (Freya Allan). Wir finden das Casting und die Charakterentwicklungen gelungen, das betrifft auch Nebenfiguren wie Mäussack und den Barden Rittersporn; Letzterer darf sogar einige Lieder trällern. Lediglich die Motivation hinter der Verwandlung der Yennefer von einer mittelschwer behinderten jungen Frau in eine Standard-Filmschönheit hat uns nicht überzeugt.

In den von uns gesehenen Folgen gibt es einen langfristig angelegten Handlungsbogen, nämlich den Krieg zwischen den Königreichen Nilfgaard und Cintra sowie die sich daraus ergebende Flucht von Prinzessin Ciri. Dieses Element spielt in den Episoden teils eine etwas größere, teils eine sehr nebensächliche Rolle.

Im Vordergrund stehen dann in sich geschlossene Abenteuer von Geralt, der wie die meisten Hexer den Beruf des Monsterjägers ausübt und im Auftrag von Bürgern oder dem Adel diverse Horrorgestalten aufspüren und töten muss.

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Schöne Kämpfe und unverständliche Handlungsteile 
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Y0rg0 27. Dez 2019

der Bericht geht soweit in Ordnung, allerdings wurde das Töten des Rehkitzes komplett...

George99 27. Dez 2019

Meine Freundin hat bereits alle acht Episoden durch und meint, dass die Serie bei ihr...

Muhaha 27. Dez 2019

Das liegt daran, dass Du den enormen Qualitätssprung nicht nachvollziehen kannst, den...

Targi 23. Dez 2019

Nee, eigentlich nicht. Testosteron bewirkt nicht nur Haarausfall, es schwächt auch das...

rapunzel666 23. Dez 2019

Grundsätzlich stimme ich Dir zu (also der Doppler holt Sie ein, und fesselt Ciri, kann...


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