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The Witcher 3: Hauptquest ist rund 50 Stunden lang

Eine offene Spielwelt mit drei sehr großen Regionen, Reisen per Pferd oder Boot: CD Projekt Red hat neue Details zu The Witcher 3 bekanntgegeben. Fans des Vorgängers sollten ihren Speicherstand aufbewahren.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von The Witcher 3: Wilde Jagd (Bild: CD Projekt Red)
Artwork von The Witcher 3: Wilde Jagd Bild: CD Projekt Red

Gleich bei der Ankündigung von The Witcher 3 (deutscher Untertitel: Wilde Jagd) hatte CD Projekt Red(öffnet im neuen Fenster) gesagt, sich bei Skyrim die Gestaltung an der Welt zu orientieren – nur dass sie rund 30 Prozent größer sein soll. Bei einer Präsentation bei der deutschen Fachzeitschrift PC Games(öffnet im neuen Fenster) haben die Entwickler nun über Details gesprochen.

The Witcher 3 – Teaser (Cinematic, Logo)
The Witcher 3 – Teaser (Cinematic, Logo) (00:49)

In The Witcher 3 soll es drei riesige Regionen geben. Einen düster-trostlosen Landstrich namens No Man's Land, der an die Außengebiete von The Witcher 1 erinnern soll. Dann Novigrad, eine Stadt mit weitläufigen Umgebungen. Und Skellige Islands, eine Inselgruppe mit nordisch-rauem Klima und Wikingerstämmen – hier dürften wohl besonders Anklänge an Skyrim zu finden sein. In der frei zugänglichen Fantasywelt sind Spieler nicht nur zu Fuß, sondern auch auf dem Rücken von Pferden oder in Booten unterwegs; auch ein Schnellreisesystem ist vorgesehen.

Die Story dreht sich erneut um Geralt von Riva. Der weißhaarige Magier sucht seine große Liebe, die Zauberin Yennefer, die von einer Gruppe mysteriöser Reiter namens "Wilde Jagd" entführt wurde. In einer zweiten Handlungsebene soll es um die Invasion des feindlichen Nilfgaarder Imperiums gehen. Den Entwicklern zufolge soll der typische Spieler für die Haupthandlung rund 50 Stunden benötigen, für Nebenquests und Minispiele sollen noch mal mindestens 50 Stunden dazukommen. PC-Spieler sollen den Spielstand aus The Witcher 2 importieren können, was wohl vor allem Auswirkungen auf Nebenfiguren haben dürfte.

Kampfsystem mit Zeitlupenmodus

Das Kampfsystem soll überarbeitet und um eine Funktion erweitert werden, die an VATS-System aus Fallout erinnert: In einem Zeitlupenmodus soll der Spieler gezielt bestimmte Körperregionen eines Gegners anvisieren – etwa die Giftdrüsen eines Vampirs. Geralt führt diese Attacken dann automatisch aus. Das Ganze soll schick aussehen und mehr Taktik in die Gefechte bringen. Die Quicktime-Events aus dem Vorgänger soll es nicht mehr geben, von Minispielen abgesehen.

Die Levelgrenze liegt bei Stufe 60 statt bei 35, so die Entwickler. Vor allem aber: Die Gegner steigen nicht parallel zum Spieler automatisch mit auf, wie das bei vielen Spielen der Fall ist – laut PC Games hat CD Projekt ausdrücklich die deutsche Gothic-Reihe als Vorbild gelobt. Die Charakterwerte sollen übersichtlicher dargestellt werden, auch Talentbäume oder -kreise in den Bereichen Schwertkunst, Alchemie und Zauberei sind geplant.

The Witcher 3 soll 2014 erscheinen. Gleichzeitig mit der PC-Version soll eine Fassung für die Playstation 4 auf den Markt kommen. Auch mit einer Ausgabe für die kommende Konsole von Microsoft ist zu rechnen.

PC Games(öffnet im neuen Fenster) gehört wie Golem.de zur Computec Media AG.

Nachtrag vom 1. März 2013, 16:20 Uhr

CD Projekt Red hat neue Bilder von The Witcher 3 veröffentlicht. Wir haben die Bilder mit einigen älteren Aufnahmen in der Galerie veröffentlicht.


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