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The Witcher 3: Ein Hexer und drei denkwürdige Damen

E3 2014
Tolle Landschaften, eine riesige Stadt und eine Quest, bei der drei Damen Anlass zum Ausreißen bieten: Golem.de konnte bei CD Projekt Red einen Blick auf The Witcher 3 werfen.
/ Peter Steinlechner
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The Witcher 3 (Bild: CD Projekt Red)
The Witcher 3 Bild: CD Projekt Red

Geralt von Riva ist nicht mehr der Jüngste, trotzdem gilt die Hauptfigur der Witcher-Serie nicht nur als Weltenretter, sondern auch als Weiberheld. Bei der E3 2014 zeigte Jonas Matson, einer der Environmental Artists bei Entwickler CD Projekt Red(öffnet im neuen Fenster), eine längere Quest, die sich ironisch mit Geralts Image auseinandersetzt. Seine Aufgabe: Eine mysteriöse junge Frau mit aschblonden Haaren finden – nicht für sich, sondern für einen Trunkenbold namens Dykstra, den er in der Taverne von Novigard trifft.

The Witcher 3 Wild Hunt – Trailer
The Witcher 3 Wild Hunt – Trailer (02:21)

"Novigard ist die größte Stadt von The Witcher 3", erklärt Matson, während er mit Geralt auf einem Pferd durch die engen Gassen reitet. Der Gesamteindruck ist atemberaubend: Novigard ist mit seinen schlammigen Wegen, den organisch wirkenden Gebäuden, schmutzigen Flüssen und unzähligen weiteren Details die schönste Siedlung, die wir bislang in einem Computerspiel gesehen haben. "Es gibt hier mehrere Tausend Einwohner, Banken, einen Hafen, Händler und so weiter", sagt Matson.

Bei der Suche nach der Frau mit den aschblonden Haaren muss Geralt erst in Kontakt mit drei weiteren Damen treten, deren Seelen in einem Wandteppich gefangen sind – so ist das einfach mal in der Fantasywelt. Auf dem Teppich sehen die barbusigen Frauen höchst attraktiv aus.

Nach ein paar Zwischenschritten in einem Sumpfgebiet und Kämpfen mit allerlei Monstern steht Geralt dann allerdings vor den drei Frauen, wie sie inzwischen aussehen. Und das entspricht nicht dem, was er erwartet hat: Die ehemaligen Schönheiten sind völlig außer Form geraten, vernarbt und tragen einen Weidenkorb als Sichtschutz vor dem Gesicht.

Die drei Frauen aus dem Wandteppich sind nur der grobe Rahmen für eine Quest, in der sonst noch viel passiert: Geralt muss für ein mysteriöses Wesen namens Johnny die verlorengegangene Stimme wieder beschaffen und ein Dorf vor dem Bösen retten – wobei er die Wahl hat, ob er einem schwer einzuschätzenden Riesen-Ekel-Monster vertraut oder es vorsichtshalber tötet. "Vor solche Entscheidungen möchten wir den Spieler gerne so oft wie möglich stellen", sagt Matson.

Kämpfe und Erscheinungstermin

Erstmals ausführlicher ging der Entwickler auf einige Teile der Kämpfe ein. So kann sich Geralt vor einer größeren Schlacht per Meditation auf die Herausforderung vorbereiten. "Das hat unter Umständen den Vorteil, dass bis dahin der Tag angebrochen ist, was einige Monster etwas schwächt", sagt Matson. Außerdem kann Geralt während dieser Phase "Mutagene" einnehmen, die seine Haut weniger verletzbar für feindliche Schwerter machen.

The Witcher 3 – Trailer (Gameplay, VGX)
The Witcher 3 – Trailer (Gameplay, VGX) (01:15)

Überhaupt spielt Magie in The Witcher 3 eine größere Rolle. In Kämpfen greift Geralt zwar vor allem zum Schwert, verwendet aber parallel dazu Zaubersprüche, mit denen er etwa ein magisches Schutzschild um sich herum aufbauen kann. Außerdem griff er während der Präsentation oft zu Flammenzaubern.

Zumindest bei der Präsentation hat The Witcher 3 auf der E3 2014 einen erstklassigen Eindruck hinterlassen. Die Grafik genügt mit ihren vielfältigen Details und der gewaltigen Sichtweite höchsten Ansprüchen, die Zwischensequenzen sind aufwendig und mit Witz in Szene gesetzt, die Kämpfe und andere Gameplay-Mechaniken wirken durchdacht.

Nach aktuellem Stand erscheint das Rollenspiel am 24. Feburar 2015 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4. Auf der E3 führte CD Projekt Red die PC-Version vor, die allerdings mit einem Xbox-Controller bedient wurde.


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