The Way of the Water: Avatar 2 lässt einige Kinoprojektoren in Japan abstürzen

James Cameron's Avatar – The Way of the Water wurde nicht nur zum großen Teil komplett computergeneriert erstellt. Der Film setzt zudem auf High-Frame-Rate-Technik, also 48 statt den normalen 24 fps für Kinofilme. Das führte in Japan wohl dazu, dass einige Kinoprojektoren bei Vorstellungen den Film nicht richtig anzeigen und sogar abstürzen. Das berichtet das Magazin Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) ( via Engadget(öffnet im neuen Fenster) ).
Avatar 2 wird dabei in mehreren Varianten ausgestrahlt: Die HFR-Version mit 48 fps gibt es in 2D und 3D – im zweiten Fall hilft die hohe Framerate dabei, Übelkeit vorzubeugen. Außerdem existiert wohl auch eine normale 24-fps-Variante, indem einzelne Frames im Quellmaterial einfach doppelt angezeigt werden.
HFR macht Probleme
In der 2D-48-fps-Version werden aber wohl nur schnelle Actionsequenzen weiterhin bei 48 fps bestehen, damit sie schärfer wirken. Ruhige Szenen beschränken sich auf 24 fps, damit ein eventueller Soap-Opera-Effekt vermieden wird. Werden 48-fps-Szenen auf einem Kinoprojektor abgespielt, der normalerweise eigentlich nur für 24 fps ausgelegt ist, kann die Hardware durch die schnellen Bildwechsel überhitzen und sich im Ernstfall abschalten.
Offenbar haben die betroffenen Kinos der lokalen Ketten Toho Col, Tokyu Corp. und United Cinemas Co. den Ticketpreis zurückerstattet, statt den Film in einem kompatiblen Saal zu zeigen. Einige Kinos konnten das Quellmaterial aber zumindest auf 24 fps abspielen, ohne dass Projektoren überhitzten.

Avatar 2 ist zum Start in den japanischen Kinos wohl sowieso nicht die Nummer 1 gewesen. Vor ihm liegt der Anime-Basketballfilm The First Slam Dunk. Es stehen trotzdem bereits drei weitere Avatar-Filme bereit, die 2024, 2026 und 2028 erscheinen sollen. Für das Projekt bekam James Cameron eine Milliarde US-Dollar Budget bereitgestellt.



