The Vanishing of Ethan Carter: Redux-Version nutzt die UE4 mit Supersampling und bald DX12

Das Spielstudio The Astronauts hat die Redux-Version von The Vanishing of Ethan Carter für Windows-PC veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Die überarbeitete Fassung ist für Besitzer des originalen Spiels kostenlos, die Redux-Variante erscheint als zusätzlich herunterladbarer Titel in der Steam- oder GoG-Bibliothek. Basis von The Vanishing of Ethan Carter Redux ist die Unreal Engine 4.
Die bisherige Version nutzt die ältere Unreal Engine 3 und zeigte im Test bereits eine wunderschöne und äußerst stimmungsvolle Grafik. Mit dem Wechsel auf die Unreal Engine 4 geht eine Umstellung auf Physically Based Shading einher. PBR entkoppelt die Material- und Lichtinformationen, um Oberflächen wie Metall, Holz oder Stein realistischer wirken zu lassen. The Vanishing of Ethan Carter profitiert besonders, da die Texturen mit Photoscan, einer Technik, um echte Oberflächen zu digitalisieren, entstanden ( Photogrammetrie(öffnet im neuen Fenster) ).
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Passend zum Physically Based Shading haben The Astronauts die Lichteffekte ein wenig verstärkt, die Assets wie die Texturen aber größtenteils – abseits der Anpassungen für PBR – nicht angerührt. Die globale Beleuchtung ist weiterhin statisch, dafür aber sehr filigran und überzeugend. Unterstützend wirkt die neue Kantenglättung: Das bisherige Multisampling fällt weg, dafür gibt es bis zu 2x2 Supersampling, was das komplette Bild sehr beruhigt.
Für weniger leistungsstarke PCs bietet die Redux-Version diverse Shader-Kantenglättungen an, auf Wunsch mit temporaler Komponente, welche die letztes Frames miteinbezieht. Sobald DX12 über den experimentellen Status hinaus ist, möchten The Astronauts das Spiel aktualisieren.
All diese Überarbeitungen und vor allem das verbesserte Streaming haben jedoch ihren Preis: Die Redux-Version setzt ein 64-Bit-Windows und mindestens 6 GByte Arbeitsspeicher voraus. Wer The Vanishing of Ethan Carter für die Playstation 4 erwirbt, erhält übrigens immer die UE4-Version, denn diese bildet die Grundlage für die Redux-Version auf dem PC.