The Secret World: Tessellation im Traumland - mit DirectX-11

Das Onlinerollenspiel The Secret World unterstützt als eines von wenigen MMORPGs auch DirectX-11. Allerdings ist etwa Tessellation auf sehr wenige Gebiete beschränkt - andere Grafikoptionen haben deutlich größere Auswirkungen.

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Vergleich Grafik von The Secret World
Vergleich Grafik von The Secret World (Bild: Golem.de)

Funcom hätte es sich auch aus technischer Sicht einfacher machen können als mit der Wahl des Szenarios von The Secret World: Klassische Fantasy geht schließlich einfacher als ein Spiel auf Basis der echten Welt, die jeder kennt - und mit dem Spiel vergleichen kann. Unterm Strich haben die Designer die Aufgabe jedoch gut gelöst: Die Grafik des frisch veröffentlichten MMORPGs ist von Fotorealismus zwar meilenweit entfernt, macht aber einen zeitgemäßen Eindruck. Sie unterstützt neben Technologien wie Inferred Lighting und Fast Approximate Anti-Aliasing (FXAA) auch Tessellation - jedenfalls, wenn der Spieler in den Optionen DirectX-11 statt DirectX-9 ausgewählt hat, was auf den meisten aktuellen Rechnern kein Problem sein sollte.

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Dann kann der Nutzer festlegen, ob er Tessellation auf dem Boden, in der Welt und auf Boden und in der Welt gleichzeitig verwenden möchte. Allerdings ist die von der Grafikkarte erweiterte Geometrie nur sehr sporadisch zu sehen - am deutlichsten in der Traumsequenz des Intros, wo der Untergrund unter DirectX-11 deutlich detailreicher aussieht. In der Spielewelt liegen derzeit nur einige wenige Objekte in "tesselliertem" Format vor. Es ist denkbar, dass Funcom nach und nach weitere per Updates nachliefert.

  • Grafikoptionen von The Secret World
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  • Audiooptionen von The Secret World
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  • Interfaceoptionen von The Secret World
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Grafikoptionen von The Secret World

Die am deutlichsten sichtbaren Verbesserungen der höheren Grafikstufen sind die Schatten: Auf "Niedrig" zeigt das Programm schlicht gar keine an, auf "Sehr hoch" werden sie in Echtzeit berechnet - im Vergleichsvideo ist das sehr gut zu sehen. Unter DirectX-9 stehen Hard Shadows, unter DirectX-11 auch Soft Shadows zur Verfügung.

Laut Funcom benötigt The Secret World mindestens einen Rechner mit Windows XP, Vista oder 7, der über einen 2,6 GHz schnellen Core-2-Duo von Intel oder einen vergleichbaren Hauptprozessor von AMD verfügt. Er muss unter Windows XP über 2 GByte RAM, unter Windows Vista und 7 über 3 GByte RAM verfügen. DirectX-11 gibt es erst ab Windows Vista. Als Grafikkarte ist nach Angaben von Funcom eine Nvidia 8800 Series mit 512 MByte VRAM oder eine ATI Radeon HD3850 mit 512 MByte RAM nötig, die kompatibel mit DirectX 9.0c ist. Wer mit vergleichsweise langsamer Hardware antritt, muss vor allem Einschränkungen bei der Fernsicht in Kauf nehmen - Gebäude und Gegenstände sind dann oft nur auf sehr kurze Distanz erkennbar, was teils sehr merkwürdig aussieht und auch spielerisch Nachteile bringt.

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Für optimale Performance empfehlen die Entwickler Windows 7 im 64-Bit-Modus, einen Intel Core i5 mit 3.0 GHz oder einen ähnlichen Chip von AMD, 6 GByte RAM an Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte von Nvidia wie die GTX 560 Ti mit 1 GByte RAM. Das Spiel entstand in enger Zusammenarbeit mit Nvidia - vor dem Intro ist das typische Logo zu sehen. In der Redaktion spielen wir allerdings auch auf Rechnern mit Grafikkarte von AMD und haben bislang keine Probleme festgestellt - insgesamt macht das Programm einen sehr stabilen Eindruck.

Egal, ob der Rechner die minimalen oder empfohlenen Systemanforderungen erfüllt: Auf der Festplatte müssen in beiden Fällen 30 GByte frei sein. Zum Spielen ist eine Internetverbindung nötig, die laut Funcom mindestens 512 KByte pro Sekunde an Datenverkehr zustande bringt.

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JoePhi 09. Jul 2012

Das war von mir ein Kommentar, der zeigen sollte, dass der Autor des Artikels...

hachre 09. Jul 2012

Also es ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen. Golum in 2001 war für Leute so...

Mac Jack 06. Jul 2012

Der Ziegenbart wurde tesseliert und zu einem ganzen Bart :P

Doomhammer 06. Jul 2012

Auf der Verpackung steht 512 kBit/s, und nicht wie Golem schreibt 512kByte/s. Das ist...



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