The Secret World: Insider-Verdacht bei Funcom

Der langjährige Chef von Funcom hat 650.000 Aktien des Unternehmens verkauft - und zwar, bevor öffentlich klarwurde, dass The Secret World Probleme hat. Die Behörden ermitteln.

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The Secret World
The Secret World (Bild: Funcom)

Die Oslo Stock Exchange (OSE) und weitere Behörden in Norwegen ermitteln wegen des Verdachts auf Insiderhandel gegen Trond Aas. Der ehemalige Chef von Funcom, der seinem Unternehmen weiterhin als Berater zur Verfügung steht und insbesondere am Mitte 2012 angekündigten Lego-MMOG mitarbeitet, hatte kurz vor dem Start von The Secret World am 3. August 2012 seinen Posten niedergelegt.

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Dadurch war Aas rechtlich in der Lage, sich von einem großen Aktienpaket zu trennen - und zwar bevor klarwurde, dass sich The Secret World finanziell nicht so gut schlägt wie erwartet. Die Behörden prüfen nun, ob Aas als Insider schon vorher wusste, dass sich das MMORPG für Funcom zum Problem entwickeln würde - und unter anderem rund die Hälfte der Belegschaft den Job kosten würde.

Nach Angaben von norwegischen Medien wie E24.no bestreitet Trond Aas die Vorwürfe. Sämtliche Daten etwa der Marktforschung hätten bei seinem Abgang noch darauf hingewiesen, dass The Secret World ein Erfolg werden würde.

Nach den Stellenstreichungen und sonstigen Kostensenkungen steht es um das Echtwelt-Onlinerollenspiel übrigens wieder besser: Wie der neue Funcom-Chef Ole Schreiner gerade im Gespräch mit Gamesindustry.biz gesagt hat, befindet sich The Secret Word nun in der Gewinnzone. Er hat nicht ausgeschlossen, dass das Spiel früher oder später free-to-play sein wird - die Werkzeuge, um das umzusetzen, habe man jedenfalls.

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