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The Secret World: Finanzbehörde ermittelt bei Funcom

Die Behörden in Norwegen ermitteln gegen Funcom: Es gibt offenbar den Verdacht, dass das angeschlagene Entwicklerstudio die Öffentlichkeit nicht korrekt über den Erfolg des MMORPGs The Secret World informiert hat.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von The Secret World (Bild: Funcom)
Artwork von The Secret World Bild: Funcom

Das Entwicklerstudio Funcom(öffnet im neuen Fenster) kämpft schon länger mit Problemen. Nun hat das Studio eines mehr: Ermittler der Økokrim, der norwegischen Behörde zur Verfolgung von Wirtschaftsdelikten, ermitteln gegen das Unternehmen. Bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Oslo sollen Unterlagen gesammelt worden sein, gleichzeitig wurde der Aktienkurs von Funcom vorübergehend ausgesetzt.

The Secret World – Test
The Secret World – Test (05:27)

Laut einem offiziellen Dokument der Økokrim(öffnet im neuen Fenster) steht der Verdacht im Raum, dass Funcom die Öffentlichkeit nicht korrekt über seine finanzielle Situation informiert hat. Konkret geht es um die Zeit ab August 2011 bis zum Start von The Secret World im Juli 2012 und die darauffolgenden zwei Monate. Nach Angaben der Behörden unterstützt Funcom die Untersuchungen.

Bereits im September 2012 gab es Ermittlungen gegen Funcom wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Die Firma, die auch hinter den MMOPRGs Anarchy Online und Age of Conan steckt, kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten. In mehreren Entlassungswellen innerhalb der vergangenen zwei Jahre musste ein großer Teil der Mitarbeiter gehen.

Funcom arbeitet derzeit an dem MMO Lego Minifigures Online. Außerdem entsteht mit Ragnar Tørnquist, dem ehemaligen Chefentwickler von The Secret World, und dessen Entwicklerstudio Red Thread Games das über Kickstarter finanzierte Adventure Dreamfall Chapters: The Longest Journey; die Rechte an der Serie sind von Funcom lizenziert.


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